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22. Tarmstedter Landesschau – Feuchtfröhliche Veranstaltung

Die niedersächsischen Fleischrinderzüchter sind eine feste Größe im jährlichen Tierschauprogramm in Tarmstedt. Vom Kalb über die Jungzüchter bis hin zum Altbullen gingen wieder mehr als 200 Schautiere durch drei Richtringe. Hochengagierte Züchter und Top-Tiere waren die tragenden Elemente der 22. Landesschau. Der anhaltende Regen änderte nichts an der guten Stimmung während des Wettbewerbes.

 

Rangieren in drei Ringen

Im Ring I gingen die Rassen Hereford, Highland und Welsh Black an den Start. Bei den Hereford Bullen holte sich der überragende dänisch gezogene Bulle Hans Oluf von Ulrich Spechtmeyer, Espelkamp, MI, wieder den Titel. Bereits 2015 mit dem Titel „Mr. Tarmstedt“ ausgezeichnet, überzeugte er durch Rassetyp, Korrektheit und ausgeglichene Bemuskelung auch in diesem Jahr. Der Ia-Bulle und Reservesieger kommt aus dem gleichen Zuchtbetrieb. Ebenfalls mit dänischen Wurzeln punktete der Bulle Marathon mit seiner starken Entwicklung, einer sehr guten Beckenbreite und einer überdurchschnittlichen Länge. Die Klasse der Hereford Rinder entschied Carsten Rust aus Bad Fallingbostel mit der ältesten Färse Janta, einer Taham-Tochter, für sich. Ein außerordentlich korrekter Körperbau zeichnen diese sehr gut entwickelte Färse aus.

 

Ein Highlight unter den Highland-Cattle wurde Mr. Tarmstedt 2017. Der Siegerbulle seiner Rasse, Calibur, ein Callum 5th – Sohn von Gerold Lintelmann aus Delmenhorst überzeugte auf ganzer Linie. Der sehr typvolle junge Bulle zeigte eine sehr starke Entwicklung bei hervorragenden Bewegungsabläufen und äußerst korrektem Körperbau. Auf dem zweiten Platz bei den Bullen rangierte Stefan Wreczyckie aus Voltlage mit dem Philip-Sohn, Peadar.  Bei den Highland Cattle Rindern holte sich der Zuchtbetrieb Lintelmann ebenfalls den Siegertitel. Die Panter-Tochter Finess zeigte sich sehr korrekt, gut entwickelt und mit viel femininer Ausstrahlung.

Der Reservesieg in dieser Kategorie ging an Manfred Heinz aus Scholen, Diepholz. Die Orwell-Tochter Mienchen punktete mit viel Qualität der Rasse.

Die Rasse Welsh Black ging mit zwei Bullen-  und zwei Kuhklassen in den Wettbewerb. Den Siegertitel bei den Bullen holte sich Jörg Hacke aus Uelzen mit dem Max-Sohn Malik. Sehr viel Länge, eine volle Bemuskelung und ein sehr gutes Gangwerk zeichnen diesen Vererber aus. Der Reservesiegertitel ging an Sabine und Olaf Eckert aus Süsel, Schleswig-Holstein. Der Ernesto-Sohn Earl überzeugte den Preisrichter Thorsten Ahlers von der MASTERRIND mit Korrektheit und sehr guter Keulenbemuskelung. Mit der Ia-Kuh der älteren Klasse holte sich Frank Mahnken aus Ahausen, ROW, den Siegertitel. Die Max 9th-Tochter Branda begeisterte durch sehr viel Typ, eine sehr gute Breite und einem sehr gut entwickelten Kalb bei Fuß. Mit der Ia-Kuh der jüngeren Altersklasse sicherte sich die Michaelis GbR aus Rätzlingen, Uelzen, den Reservesiegertitel. Die Sony-Tochter Beere punktete mit einem sehr korrekten Körperbau, viel Qualität der Rasse und guten Klauen. Werbeträger der Rasse Welsh Black waren auch die Ib-Kühe aus den Betrieben Torsten Rondthaler, Langwedel, Verden und der Michaelis GbR. Beide Kühe führten hervorragende Kälber bei Fuß und belegten damit die bekannt gute Aufzuchtleistung der Rasse Welsh Black.

 

Französische Rasse

Im Ring II rangierten Denis Schmitt aus Atton, Frankreich, die Limousin und Johannes Röttger von der MASTERRIND die Rassen Blonde d’Aquitaine und Charolais. Eingeleitet wurde das Richtgeschehen mit der Vorstellung des Blonde d’Aquitaine – Bullen Hercule. Der Barbes- Sohn war Insidern bereits von der Eurotier 2016 bekannt und befindet sich im Besitz der Zuchtbetriebe Gersch, Hunder und Westendorf. Im Anschluss boten die Charolaiszüchter eine sehr überzeugende Vorstellung. In vier Rinderklassen, zwei Kuhklassen und einer Bullenklasse zeigten sie sehr gut vorbereitete Tiere im Wettbewerb. Den Siegertitel bei den Bullen holte sich Rainer Moormann aus Essen, Cloppenburg. Der homozygot hornlose Bulle Ufo, ein Unkas-Sohn, wurde von Volker Dorn aus Sinntal, Hessen, gezogen. Der Bulle überzeugte durch seine komplette Erscheinung, seine Korrektheit und seine ausgeglichene Bemuskelung. Den zweiten Platz bei den Charolaisbullen belegte Marko Beu aus Isehorn, Osterholz-Scharmbeck, mit dem Marlo-Sohn Muskat. Der erst zweijährige Zukunftsbulle zeigte sich mit sehr viel Korrektheit und Harmonie im Körperbau. Auch bei den Charolaiskühen holte sich Rainer Moormann aus Essen den Siegertitel. Die Ero-Tochter MC Nathalie punktete mit viel Qualität der Rasse, Körpertiefe und Länge. Sie führte zudem ein hervorragendes Kuhkalb bei Fuß. Der Reservesieg bei den Charolaiskühen ging an Marko Beu aus Isehorn. Die Norden-Tochter Lauschige präsentierte sich mit starkem Typ, sehr guter Länge, sehr gutem Becken und guter Rippentiefe. Die beiden Spitzenkühe führten jeweils hervorragende Kuhkälber bei Fuß.

Den Ib – Platz in der älteren Kuhklasse belegte Fritz Kastens aus Hilgermissen, Nienburg, mit der Apache-Tochter Heike, die sich ebenso überzeugend präsentierte wie die Ib-Kuh der jüngeren Kuhklasse Fabienne, eine Pinay-Tochter, von Heinz-Egon Plagge aus Ribbesbüttel, Gifhorn. Eine Augenweide waren die in Tarmstedt aufgetriebenen Charolaisrinder. Im eng besetzen Feld der vier Ia-Rinder der verschiedenen Altersklassen setzte sich letztendlich Klaus Müller aus Stelle, Winsen-Luhe, mit der Dello-Tochter Sandra durch. Außerordentliche Funktionalität und Harmonie im Körperbau brachten ihr den Siegertitel. Den Reservesieg konnte sich Rainer Moormann aus Essen sichern. Die MGNaldo-Tochter MC Violine überzeugte durch Qualität der Rasse und Korrektheit gleichermaßen. Mit der Horace – Tochter MC Nadell sicherte sich Rainer Moormann einen weiteren Ia-Platz. Diese Färse punktete insbesondere mit einer sehr gleichmäßigen Bemuskelung und sehr korrekten Bewegungsabläufen. Den Ia-Platz in der jüngsten Rinderklasse holte sich Friedrich Schmädecke aus Schweringen, Nienburg. Die Coloss-Tochter Gibsy vereinte viel Typ, viel Korrektheit im Körperbau und gute Bemuskelung in idealer Weise. Manchmal nur ganz knapp geschlagen geben mussten sich die Ib-Rinder der verschiedenen Altersklassen. Hier platzierten sich Diethelm Meyerdierks aus Lilienthal, OHZ, Fritz Kastens aus Hilgermissen, NI, Ernst-August Arndt aus Syke, DH, und Klaus Müller aus Stelle, WL. Sie führten mit der Vigan-Tochter Tilda, der Hokus-Tochter Ursanne, der Jumbo-Tochter Olga und  der Ingvar-Tochter M.Astrid hervorragend entwickelte Werbeträgerinnen der Rasse Charolais in den Ring.

 

Trotz einiger Ausfälle zeigten die Limousinzüchter wieder eine starke Vorstellung. Den Siegertitel bei den Bullen holte sich Mathias Krüger aus Garbsen mit dem siebenjährigen, in Luxemburg gezogenen Faignant, einem Castor-Sohn. Die Ausgeglichenheit, der Rassetyp und die lange Mittelhand überzeugten den Preisrichter. Der Reservesieg ging an den noch sehr jungen Bullen Topas aus der Zucht von Ute Lucanus, Fargau-Pratjau, Schleswig-Holstein. Der Triomphamn-Sohn punktete mit sehr viel Rassetyp, mit ausgeglichener Bemuskelung und einem hervorragenden Becken. Weitere gute Vererber präsentierten die Zuchtstätten Hermann Kruse aus Syke, DH, Kurt Thieße aus Mandelsloh, H, und die Ahrens GbR aus Hespe, SHG. Der Uranus – Sohn, HK Uruguay zeigte als dreijähriger Bulle sehr viel Zukunft. Der Diego-Sohn Hindu und der Eleo – Sohn Haron lassen ebenfalls eine gute Entwicklung erwarten.

Das bei einem französischen Richter insbesondere ein korrektes und breites Becken, eine gute Körperlänge und eine gute Körpertiefe, sowie Fleischansatz in der Oberlinie im Vordergrund stehen, wurde beim rangieren der Kühe deutlich. Hier holte sich Jürgen Wahlers aus Scheeßel, ROW, den Siegertitel mit der Lino-Tochter CN Jasmina. Der Reservesieg ging an die Ahrens GbR aus Hespe für die Baudelaire-Tochter Lara, die sehr korrekt im Körperbau ist und sich zudem mit viel Typ und sehr guter Bemuskelung zeigte. Zudem punktete sie mit einem Spitzenkuhkalb bei Fuß. Mit KHW Beatrix, einer Parisien-Tochter, kommt die Ib-Kuh der älteren Klasse von Klaus Hinrichs aus Edewecht, WST. Die Ib-Kuh der jüngeren Klasse stellte Frank Wohlers aus Emtinghausen, VER, mit der Vivaldi-Tochter Gritt.

Das sehr gute Feld der Limousin – Rinder wurde in sechs Altersklassen rangiert. Hier holte sich Bella, eine Matrix-Tochter aus dem Zuchtgebiet Heiko Meinen aus Apen, WST, den Sieg. Das Spitzenrind punktete mit Typ, Bemuskelung und hervorragender Oberlinie, sowie hervorragendem Becken. Der Reservesieg ging an die Elect-Star-Tochter Gisa aus der Ahrens GbR, Hespe. Viel Harmonie und Korrektheit im Körperbau, ein hervorragendes Becken und ein sehr ausgeglichener Fleischansatz zeichnen diese Top-Färse aus. Weitere Ia-Plätze gingen an Fred Morkötter aus Osnabrück, für die Dieunordic-Tochter Nette, Manfred Pupkes aus Hinte, AUR, für die Vetiver MN-Tochter Emiliea, Kurt Thieße aus Mandelsloh, H, für die Bosco-Tochter Barbara, und an die Ahrens GbR aus Hespe für die Elect-Star-Tochter Pauline. Sechs weitere Hingucker waren die 1b – Rinder aus den Zuchtbetrieben Ahrens GbR aus Hespe (2x), Heiko Meinen aus Apen, Fred Morkötter aus Osnabrück und Manfred Pupkes aus Hinte (2x). Wie schon bei den Charolais-Rindern, so war auch bei den Limousin-Rindern  die Qualität in der Spitze sehr ausgeglichen. Der Werbeeffekt für die Zuchtstätten und für die Rasse selbst war damit sehr gut.

 

Angus, Fleckvieh und Galloway im Ring III

Auch in diesem Jahr stellte die Rasse Galloway den stärksten Rasseblock im Schauprogramm der Fleischrinder. Drei Bullen-, drei Kuh- und fünf Färsengruppen sorgten für Begeisterung bei den Gallowayfreunden am Ring. Den Siegertitel bei den Bullen holte sich Jörg Büttemeyer aus Espelkamp, MI. der Ulysses-Sohn Borris konnte durch Länge, beste Körperübergänge und einen sehr guten Bewegungsablauf überzeugen. Der Reservesieg ging an Friedrich Wiegmann aus Stehlen, DH, für den Ib-Preisträger der gleichen Altersklasse. Der Officer-Sohn Overman, überzeugte insbesondere durch außerordentliche  Qualität der Rasse. In der mittleren Altersklasse der Bullen punktete Carsten Haase aus Dinklage, VEC, mit dem Kosmo-Sohn Kazan, der insbesondere durch ausgeglichene Bemuskelung und gutem Typ zu überzeugen wusste. Der Ia-Platz in der jüngsten Bullenklasse ging an Jan Bode, Buxtehude, STD, für den sehr typvollen Komet-Sohn Kord. Aus dem gleichen Zuchtbetrieb kommt  der Ib-Bulle der mittleren Altersklasse. Mit starkem Typ und einer ganz starken Bemuskelung überzeugte auch der Ib-Preisträger in der jüngsten Altersklasse. Der Heros-Sohn Husar wurde von Theo Dwertmann, Cappeln, CLP, gezüchtet. Die Besetzung der drei Kuhklassen zeigte sich in diesem Jahr, mit Blick auf das Exterieur, recht unterschiedlich. Belohnt wurden Ausgeglichenheit und Korrektheit im Körperbau. So ging der Siegertitel an die Olympus-Tochter Kim aus dem Zuchtbetrieb Friedrich Wiegmann aus Stehlen, DH. Ganz eng auf den Fersen war der Siegerkuh die Ib-Preisträgerin der gleichen Altersklasse und spätere Reservesiegerin Ocka, eine Nordlicht-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Carsten Haase Dinklage, VEC. Ein hervorragender Rassetyp und ein breit ausgelegter Rücken, sowie ein breit ausgelegtes Becken zeichnen diese hervorragende junge Kuh aus.

Die älteste Gallowaykuh Marissa, eine Black Jack-Tochter, von Jörg Büttemeyer vom Zuchthof Lömker aus Espelkamp, MI, erhielt genauso einen Ia-Preis , wie die Nicos-Tochter Feodora von Theo Dwertmann aus Cappeln, CLP. Letztgenannte zeichnen ein sehr guter Rassetyp, eine außerordentliche Länge und eine außerordentlich feminine Ausstrahlung aus, insofern spielte sie bei der Siegertierauswahl ebenfalls eine gewichtige Rolle. Ein weiteres Mal punkten konnte im Wettbewerb der Gallowaykühe Carsten Haase aus Dinklage mit der Karl T121-Tochter Sahar, die sich in der mittleren Altersklasse den Ib-Platz sicherte.

Einen sehr schönen Wettbewerb boten die Gallowayrinder. Zur Auswahl des Siegerrindes standen fünf Bewerberinnen im Ring. Drei davon kommen aus dem Zuchtbetrieb Carsten Haase, Dinklage. Das war Werbung vom Allerfeinsten für die genannte Zuchtstätte. Ein Kopf an Kopf Rennen boten sich die Karl T121- Tochter Lilie aus dem genannten Zuchtbetrieb und die Beluga-Tochter Queen of s. aus der Zuchtstätte Anke Wiechering-Sudmann, Diepholz. Mit einer Entscheidung um Haaresbreite siegte Queen of s. mit den Vorzügen in Typ, Seitenbild und Bewegung. Die Reservesiegerin Lilie zeigte sich außerordentlich entwickelt, außerordentlich breit ausgelegt, mit hervorragendem Becken und mit viel Präsens. Der Ia-Platz in der dritten Altersklasse ging an Gerhard Buck aus Stemwede, MI, für die Earl-Tochter Alisha, die durch Länge und Harmonie zu überzeugen wusste. In den beiden jüngsten Altersklassen punkteten die Karl T121- Tochter Luna und die Primus-Tochter Cataleya von Carsten Haase aus Dinklage jeweils durch einen Top-Rassetyp und Korrektheit.

Mit einer Bullen-, drei Kuh- und vier Rinderklassen zeigten die Anguszüchter in Tarmstedt einen überzeugenden Auftritt. Der beste Angusbulle kommt aus dem Zuchtbetrieb Hans Heinrich Doms, Kalefeld, NOM, der Kulinarus-Sohn AA Klarus überzeugte mit einem sehr guten Seitenbild, einer Top-Oberlinie und einer außerordentlich guten und gleichmäßigen Bemuskelung. Den zweiten Platz bei den Bullen belegte Heinz-Wilhelm Riekenberg aus Engensen, H, mit dem Signature-Sohn REA Stardom s. Der Ib-Preisträger punktete mit Rassetyp und sehr viel Länge. Bei den Angus-Kühen holte sich die Albrecht GmbH aus Golmbach, HOL, mit der Red Eagle-Tochter Dolka den Sieg. Eine außerordentliche Harmonie im Körperbau und ein hervorragendes Kalb bei Fuß zeichneten diese Kuh aus. Die Ib-Preisträgerin in der gleichen Altersklasse kommt von Walter Heymann aus Uplengen, LER. Die Eik-Tochter KEA Gera holte sich den Reservesiegertitel aufgrund eines ebenfalls sehr korrekten Körperbaus. Überzeugen konnte auch Sven Meyer aus Walsrode, HK, mit seiner Ia-Preisträgerin der älteren Kuhklasse der Dorant-Tochter EAZ Bo zeichneten Typ, Länge und ein ebenfalls hervorragend entwickeltes Kalb aus. Mit der sehr ausgeglichenen Red Label-Tochter FSA Biene holte sich Jörg Fahrenholz aus Schiffdorf, CUX, den Ib-Platz in der älteren Kuhklasse.

Bei den Angusrindern lag die Qualität der Tiere äußerst eng beieinander und insbesondere das Abschlussbild mit den vier besten Rindern der Altersklassen bot Werbung vom Feinsten. Die Newton R-Tochter REA Galone s von Heinz-Wilhelm Riekenberg aus Engensen, H, war nicht nur unangefochtene Siegerfärse, sondern gleichzeitig Gewinnerin des späteren Interbreed-Wettbewerbes über alle Rassen bei den Rindern. Dirk Gerstenkorn aus Maasen, DH, holte sich mit der jüngsten Ia-Vertreterin den Reservesieg. Die Eik-Tochter KEA Uno überzeugte durch einen äußerst harmonischen Körperbau und tadellose Bewegungsabläufe. Zu überzeugen wußten auch die beiden weiteren Ia-Färsen aus den Zuchtbetrieben Thorsten Ahlers, Visselhövede, ROW, und Dieter Meyer, Bissendorf, OS. Beides sind Terron – Töchter und sowohl AA Roxana als auch EAZ Beauty glänzten durch sehr viel Qualität der Rasse. Weil die Qualität bei den Angus so eng beieinander lagen, seien hier auch die Zuchtstätten Jörg Fahrenholz aus Schiffdorf, CUX, Kai Hillmann aus Frelsdorf, CUX, Dieter Meyer aus Bissendorf, OS, und Detlef Morawietz aus Faßberg, CE, noch einmal ausdrücklich mit ihren hervorragenden Ib-Preisträgerinnen erwähnt. Im Wettbewerb der Angusrinder gab es nicht ein Tier, das in den Richtgruppen qualitativ abfiel. Ein Kompliment an die Züchter!

Hoch engagiert wie immer zeigten die Fleckviehzüchter der MASTERRIND sehr gute und sehr gepflegte Schautiere in Tarmstedt. Außerordentlich überzeugend war dabei der Auftritt der besten Kuh aus dem Zuchtbetrieb von Günter Hinck aus Oldendorf, STD.

Die homozygot hornlose Strabinos-Tochter ZHO Maja war selbst eine komplette Erscheinung die allerbestens im Zuchtziel steht und zusätzlich ein hervorragend entwickeltes Kalb bei Fuß führte. In einer spannenden Interbreed Endausscheidung erhielt sie dann verdientermaßen den Titel „Miss Tarmstedt 2017“. Ebenso starke Kühe präsentierten sich mit der Ilmtal-Tochter ZHO Cindy von Günter Hink aus Oldendorf und der Speed-Tochter Nancy von Frank Wohlers aus Emtighausen, VER, im Ring. Beides sind sehr korrekte Kühe mit sehr viel Ausstrahlung und auch hier führten beide Kühe ein allerbestes Kalb bei Fuß. Spannend war auch die Rangierung der sehr gepflegten Rinder in zwei Altersklassen. Der Sieg ging dabei an Simone Haase aus Garbsen, H, für die Heartbreak-Tochter Lady, die den Preisrichter aufgrund ihrer kompletten Erscheinung im Stand und in der Bewegung überzeugte. Der Reservesieg ging an Helmut Focke, Freistatt, DH, für die Saky-Tochter Sara, die sich außerordentlich stark entwickelt, äußerst rahmig und sehr typvoll zeigte. Weitere Ib-Plätze gingen an die Zuchtstätten Regina Knips aus Burgwedel, H, für die Stahr-Tochter SEH Luise und Helmut Focke, Freistatt, DH, für die Steinadler-Tochter HFS Karina.

 

Leckerbissen Nachzuchten

Die Limousinbetriebe Klaus Hinrichs, Edewecht, WST, und die Ahrens GbR, Hespe, SHG, sowie der Charolaisbetrieb Rainer Moormann aus Essen, CLP, zeigten zum Abschluss sehr überzeugende Nachzuchten der Limousinkuh Beatrice, des Limousinbullen Elect-Star und der Charolaiskühe  Nadin und  MC Venezia. Den Sieg holte sich hier der Betrieb Hinrichs mit vier Beatrice-Töchtern, davon zwei mit Kalb bei Fuß. Das Nachzuchten-Bild zum Abschluß des Wettbewerbs war beste Werbung für die genannten Zuchtstätten.

 

Super Auftritt

Auch wenn der Rekordauftrieb des Jahres 2016 nicht erreicht wurde, boten die MASTERRIND-Züchter in Tarmstedt doch beste Werbung mit mehr als 200 Schautieren. Einen Super-Auftritt zeigten auch die Jungzüchter der MASTERRIND, die professionelle Arbeit im Ring war eine Augenweide. Auch wenn es die meiste Zeit regnete, ließen sich die Beschicker der Schau ihre gute Laune und ihr Engagement nicht nehmen.

„Danke“ an die Züchter und die Tarmstedter Ausstellungsleitung!

Hier finden Sie die Foto-Galerie.

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