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38. Fleischrindertage: Jungzüchterwettbewerb in Verden

Quäntchen Glück und Professionalität entscheidet über Sieg und Reservesieg

In Tarmstedt standen sie alle bereits auf dem Siegertreppchen und nun wollten sie es wirklich wissen – die Jungzüchter der Fleischrinder. Anlässlich der 38. Fleischrindertage in Verden konkurrierte die Creme de la Creme der Fleischrinder um den begehrten Titel des besten Vorführers. Die Veranstalter waren von dem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld begeistert – von 16 möglichen Teilnehmern standen am Ende vierzehn im Ring, um sich den kritischen Augen der beiden Preisrichter Friederike Brockmann und Timo Heimsoth zu stellen. Ein Zeichen für das sehr große Engagement und dem besonderen Zusammenhalt setzten sie damit deutlich. Jeder steht für jeden ein und alle ziehen an einem Strang, so das Motto der jungen Fleischrinderzüchter.

Nach einem spannenden Start mit den jungen Vorführern und ihren sehr unterschiedlich temperamentvollen Tieren wählten die Preisrichter vier Finalisten – Sophie Bittner, Tine Strübl aus Achim, Tim Aaron Rasch und Philipp Beermann aus Verden – aus. Nicht nur die Richter auch ihre Gallowaykuh Finja-Snoopy hatte die spätere Siegerin Tine Strübl bestens im Blick. Das Aufstellen war ein leichtes sowie das harmonische Vorführen gaben den Ausschlag für die begehrte Schärpe „Bester Vorführer“ vor dem Reservesieger Philipp Beermann. Er und sein Limousinbulle HT Nicolov waren dank ihrer enormen Ringpräsenz ein wahrer Blickfang. Leider zeigte Nicolov keine starken Nerven und verlangte seinem Vorführer alles ab. Philipp bekam seinen Bullen immer wieder in den Griff und wurde mit dem Reservesieg belohnt.

Bei den älteren Jungzüchtern ging es wirklich um Nuancen, die über den Sieg entschieden. Die Finalisten Torben Haase (Garbsen), Hendrik Wallrichs (Uplengen), Jana Thobaben (Gnarrenburg) und Jan Einemann (Ottersberg) wussten wie man einen Spannungsbogen aufbaut.

Die beiden Siegertiere befanden sich auf einem sehr ähnlichen Niveau und ließen sich auch durch ihre am Fuß geführten Kälber nicht aus der Ruhe bringen. Den Ausschlag machte letztlich, dass es bei Torben laut Friederike Brockmann „nur so flutschte“ – es passte alles. Das Aufstellen war eine Augenweide, das Vorführen konnte nicht harmonischer sein und die Kopfhaltung musste seinesgleichen suchen. Es ging einfach kein Weg an Torben und seiner Fleckviehkuh Kim vorbei. Ein Quäntchen mehr Professionalität entschied letztendlich über den Sieg vor Jana und ihrer Limousinkuh Emmi. Sie hatte ihre Kuh immer im Griff und ihre ruhige Vorführleistung brachte ihr den Reservesieg ein.

Blitzgewitter und Händeschütteln beendeten diesen spannenden und einmaligen Jungzüchterwettbewerb in Verden. Dermaßen gut aufgestellt, können die Jungzüchter entspannt in die Zukunft blicken.

Erfolgreiche Jungzüchter auf dem Fleischrindertag 2017 in Verden V.l.n.r.: Sieger Jung: Tine Strübl, Sieger Alt: Torben Haase, Reservesieger Alt: Jana Thobaben, Reservesieger Jung: Philipp Beermann
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