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38. Fleischrindertage in Verden: Baltikum räumt ab!

Die 38. Fleischrindertage in Verden standen unter einem guten Stern – Markt komplett geräumt, vermeldete der Veranstalter, die Fleischrinderabteilung der MASTERRIND GmbH, am heutigen Samstag, 11. Februar 2017.

Nach 141 verkauften Bullen in 2016 konnte dieses Mal die Schallgrenze von 150 Bullen geknackt werden und stellte einem neuen Rekord dar. Untermauert wird dies mit Spitzenpreisen für Leistungsträger aller Rassen sowie einem Gesamtdurchschnittspreis von 3.141 Euro.

Neben bekannten deutschen Zuchtstätten belebten estnische und lettische Käufer den Markt sehr deutlich, qualitätsbewusste Absetzerproduzenten taten ein Übriges.

Der Siegerbulle der Rasse Angus EAZ Tyler aus dem Züchterstall Dieter Meyer, Bissendorf, erzielte den rassespezifischen Spitzenpreis von 5.000 Euro.

Den Blonde d‘Aquitaine Reservesieger GOL Pepboy von Klaus-Dieter Golze aus Dassel belohnte Auktionator Torsten Kirstein aufgrund seiner super Bemuskelung mit einem Zuschlag bei 3.800 Euro.

Über den Spitzenpreis von 6.500 Euro bei der Rasse Charolais freute sich Heinz Giese aus Spelle für den rassetypischen und mit einem tadellosen Exterieur versehenen Romeo, einem Sohn des MASTERRIND-Vererbers BRA Relax. Ihm folgte der 1b-Preisträger Heino von Klaus Müller, Stelle. Sein gutes Exterieur und seine genetisch homozygote Hornlosigkeit gaben den Ausschlag für das Gebot von 5.600 Euro eines großen Mecklenburger Züchters.

Das kleine aber feine Kontingent der Fleckvieh Fleischbullen führte der Spencer-Sohn Santa aus der Zuchtstätte Thorsten Knippenberg, Hagen im Bremischen, mit einem Zuschlagspreis von 4.700 Euro an.

Der Galloway-Siegerbulle aus der Zuchtstätte Karsten Haase aus Dinklage führte den Reigen der Rasse mit stolzen 5.000 Euro an. Der Nordlicht-Sohn Nilson punktete mit Exterieur und schaubewährtem Pedigree.

Den neuen Bestpreis der Fleischrindertage für die Rasse Hereford konnte Dennis Elsen, Bösel, mit dem genetisch homozygot hornlosen Rib Eye-Sohn Riff einfahren. Seine Bemuskelung und sein spitzen Pedigree wurden mit unglaublichen 5.000 Euro belohnt.

Das größte Verkaufsangebot stellte die Rasse Limousin mit sage und schreibe 53 aufgetriebenen Bullen. Limousin-Siegerbulle HK Limes von Hermann Kruse, Syke, wurde „Mister Verden 2017“ und ging für stolze 6.000 € an einen großen Absetzerproduzenten im Landkreis Osterholz.

Den Vogel schoss Josef Knurbein aus Lindern mit seinem CN-Rex-Sohn Ricko ab. Die Kombination aus Schaupedigree und durchgängiger Hornlosgenetik brachten es auf einen stolzen Preis von 7.500 Euro. Dieser Spitzenvererber deckt zukünftig in einem engagierten westfälischen Zuchtbetrieb. Ein gleichfalls genetisch homozygot hornloser 1a-Bulle sorgte mit 6.500 Euro für den zweiten Höchstpreis. Eine lettische Kennerin der Limousin-Szene erkannte das Potential von Urelius, einem Uranos-Sohn aus der Zucht von Ilse Müller aus Syke.

Eine Fan- und Käufergemeinde von mehr als 2.000 Besuchern sorgte an beiden Veranstaltungstagen in Verden für eine fulminante Kulisse.

 

Marktspiegel: Bullenauktion Verden 2017


Rasse Anzahl Ø-Preis Max. Preis
Charolais 44 3.455 € 6.500 €
Limousin 52 3.139 € 7.500 €
Blonde d’Aquitaine 9 2.772 € 3.800 €
Angus 33 2.804 € 5.000 €
Hereford 2 3.650 € 5.000 €
Galloway 5 3.020 € 4.800 €
Fleckvieh 6 3.017 € 4.700 €
Gesamt 151 3.141 € 7.500 €

 

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

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