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Färsen-Jackpot und Christmas Special in Lingen

Teuerstes Tier der Auktion: Ikona (V. Defiant), Bes.: Ruprecht, Coppenbrügge

Zuchtviehauktion der MASTERRIND und Christmas Special standen am 7. Dezember im Terminkalender der Landwirte, Züchter und Käufer, noch weit über die Grenzen des Lingener Einzugsgebiet hinaus.

Von nah und fern strömten die Besucher in die weihnachtlich geschmückten Emslandhallen um dem Verkauf der Sonderkollektion beizuwohnen. Insgesamt 22 Färsen, Jungrinder und Kälber wurden als „das Beste aus dem Züchterstall“ verkauft. Den Höchstpreis von 3.300 Euro erhielt hier Torsten Ruprecht aus Coppenbrügge für seine Defiant-Tochter Ikona, die mit fünf Generationen exzellent eingestufter Kühe im Pedigree aufwarten kann. Ein Käufer aus Nordrhein-Westfalen erhielt nach einem spannenden Bieterduell den Zuschlag.
Ihr folgte mit 3.100 Euro die Baltimore-Tochter Lovely der Morisse GbR in Bremen. Hier hatte erneut ein inländischer Käufer die Nase vorn und so verbleibt Lovely in Niedersachsen. Für 2.950 Euro ging MOK Blackberry, eine Banesto der Mohrmann KG aus Krempel nach NRW.

Teuerste Rotbunte wurde die glänzend herausgebrachte Gila, eine Ladd P- Tochter vom Betrieb Sommer aus Ovelgönne. Hier lieferten sich spanische und italienische Bieter ein furioses Länderduell, das schließlich für Spanien mit einem Zuschlagspreis von 2.900 Euro siegreich endete.

Bei den Jungrindern fiel der höchste Zuschlag bei 2.100 Euro für GHH Moonlight, eine Gold Chip- Tochter der Kastens Holsteins GbR aus Stuhr. Das genomisch interessante Kalb HH Hangover (V. Damaris) von Jonas Melbaum aus Haselünne wurde für 1.600 € Spitze verkauft.

Die Durchschnittspreise lagen bei den Färsen bei 2.693 Euro, Jungrinder 1.850 Euro, Kälber 1.433 Euro und eine Tragende wurde für 2.050 Euro verkauft.

Doch auch in der regulären Auktion gab es bei guter allgemeiner Qualität hervorragende Preisspitzen: eine Molotov-Tochter der Perk GbR aus Spanharrenstätte –ihre Vollschwester wurde in der Sonderkollektion ebenfalls angeboten- wurde für satte 3.000 Euro nach NRW verkauft. Noch 50 Euro darüber und damit teuerstes Tier des normalen Kontingents, lag die Maximus-Tochter DM Allma von Mütze aus Frankenberg. Auch sie wird fortan in NRW ihren Dienst verrichten.

Durchschnittlich wurden 1.580 Euro für die 265 Färsen gezahlt, 596 Euro für die fünf Jungrinder, 263 Euro für die drei Kälber und 296 Euro für die 16 Mastkälber. Zwei Kühe wurden noch zu 1.775 Euro Ø verkauft.

Das Käuferheer war wieder sehr breit aufgestellt, die anziehenden Milchpreise wecken auch wieder die Bieterlaune: Aus ganz Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Spanien und Italien reisten sie an.

Preishöchstes Kalb: HH Hangover (V. Damaris), Bes.: Jonas Melbaum, Haselünne
Teuerste Rotbunte: Gila (V. Ladd P), Bes.: Sommer, Ovelgönne
Zweitteuerstes Tier: Lovely (V. Baltimore), Bes.: Morisse GbR, Bremen

 

Die „Auktion in Zahlen“ finden Sie hier.

Die nächste Zuchtviehauktion in Lingen ist wieder am 18. Januar 2017.

Katalog- und Kaufaufträge nimmt die MASTERRIND GmbH, Geschäftsstelle: 26160 Bad Zwischenahn, Feldlinie 2a, Telefon +49 4403 9326-0, Telefax 04403 9326- 13, E-Mail: info-bz@masterrind.com, kostenlos entgegen.

 

Färsen-Jackpot
Am Vorabend waren bereit viele Zuschauer angereist, um einem Schauspiel der ganz besonderen Art beizuwohnen: dem allseits beliebten Färsen-Jackpot! Besonderheit hierbei ist, dass die Tiere bereits vor knapp einem Jahr angemeldet werden mussten. Es erfordert also große züchterische Kenntnisse, Vorhersehung und ein Quäntchen Glück, um den Jackpot zu knacken!

Das in diesem Jahr etwas knapper ausfallende Kontingent war auf den Punkt vorbereitet und gab einen hervorragenden Überblick über die sehr hohe Qualität der Tiere im Zuchtgebiet!

Richter Dirk Haßbargen hatte es sichtlich schwer in den fünf Klassen seine perfekte Wahl zu finden und bediente sich auch seines „Jokers“, in dem er in einer Klasse drei statt zwei Färsen in die Endrunde brachte. Jedoch standen zum Schluss sechs herausragende Färsen im Ring bereit.

Zur Unterstützung wurden wie üblich drei „Hilfsrichter“ benannt: Dorothee Derboven, Martin Hempen und Bert Meijerding.
Nun war es an jedem der Richter, die Tiere mit den Punktzahlen 1,2,4,7,11, oder 16 zu benoten, die Gesamtpunktzahl je Tier wurde für alle sichtbar aufaddiert.
Die sechs von Haßbargen ausgesuchten Finallistinnen waren: Loh Larina (V. Windbrook), Bes.: Lohmöller, Emsbüren, RS Picalil (V. Sammy), Strudthoff, Hatke und Schulte-Lohmöller, HAM Raven (V. Apple), Bes.: Strudthoff und Mütze, Osambisi (V. Windbrook), Bes.: Hatke GbR, Bösel, JeSuisJenn (V. Fever), Bes.: Hatke GbR, FG Mogadis (V. Defiant), Bes.: Wille, Essen.

Nun wurde es spannend: Würden alle Richter das Gleiche in den Tieren sehen oder gäbe es große Unterschiede? Hier kommt die Spannung vom Jackpot ganz zum Tragen, denn bis zum Schluss kann sich das Blatt noch wenden. Doch eine Spitze stellte sich klar heraus: RS Picalili, vorgeführt von Sönke Strudthoff, war einfach die schönste Färse an diesem Abend! Ihre Vollkommenheit, das perfekte Euter, die offene Rippe.. sie musste einfach gewinnen. HAM Raven konnte den zweiten Platz klar für sich entscheiden, ihr folgte FG Mogadis auf dem dritten Platz.

Allen sechs Finalistinnen winken lukrative Preisgelder von 1.200 bis 100 Euro. Doch es wäre nicht Färsen-Jackpot, wenn es nicht noch eine bemerkenswerte Tatsache gäbe: HAM Raven wurde auf eben diesem Auktionsplatz beim Christmas Special 2014 von Michael Mütze, Frankenberg und Sönke Strudthoff, Dötlingen ersteigert!
Christmas Special, das ist das Beste aus dem Züchterstall.

Die hervorragende Qualität der Tiere zog sich durch die gesamte Veranstaltung: v.l. RS Picalily (V. Sammy), Bes.: Strudthoff, Hatke, Schulte-Lohmöller, HAM Raven (V. Apple), Bes.: Strudthoff und Mütze, Osambisi (V. Windbrook), Bes.: Hatke, Bösel, JeSuisJenn (V. Fever), Bes. Hatke
v.l. Dirk Haßbargen mit den drei Erstplatzierten aus dem Färsen-Jackpot: FG Mogadis (V. Defiant), Bes. Wille, Herbergen (3.Platz), RS Picalily (V. Sammy), Bes.: Strudhoff, Hatke, Schulte-Lohmöller (1. Platz), HAM Raven (V. Apple), Bes. Strudthoff und Mütze
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