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Heißer Herbst in Cloppenburg

Nicht nur die hochsommerlichen Temperaturen heizten Mensch und Tier auf der Cloppenburger Zuchtviehauktion am 14.9. gehörig ein. Auch die kauffreudige Kundschaft sorgte zum Auftakt der Auktion für einen heißen Herbst.

Gleich zu Beginn begeisterte die gute Qualität junger Färsen, so dass Milcherzeuger und Aufkäufer aus dem In- und Ausland mehrfach bereit waren, 1.700 Euro und mehr für eine Milchfärse auszugeben.

Trotz der in jüngster Zeit freundlicheren Prognosen zur Entwicklung der Milchpreise war bei den einheimischen Landwirten weiterhin deutliche Kaufzurückhaltung zu spüren. Die überraschend früh einsetzende Maisernte hatte offensichtlich einige Landwirte vom Auktionsbesuch ferngehalten.

So waren es einmal mehr ausländische Kaufinteressenten, die das Marktgeschehen dominierten. 60 % der Rinder traten in der Nacht die Reise nach Italien, Ungarn bzw. in die Niederlande an.

Ein Großbetrieb aus Italien sicherte sich die beiden teuersten Färsen der Auktion. Je 1.850 Euro bekamen Josef Waller, Wettrup, sowie die Varelmann GbR aus Steinfeld-Düpe für ihre sehr harmonisch wirkenden, leistungswilligen Färsen der Vererber Babak und Bangard. Beide waren mit starken Fundamenten und exzellenten Eutern ausgestattet. Eine weitere Babak-Tochter von Josef Waller, Wettrup, ging für 1.800 Euro an einen Zuchtbetrieb in den Niederlanden.

Mit der Fanatic-Tochter Elisa platzierte sich ein weiterer Vererber aus dem heimischen Zuchtprogramm in der Hochpreisgruppe von 1.800 Euro und darüber.

Da gegen Ende der Auktion bei den älteren Färsen das hohe Niveau nicht ganz gehalten werden konnte, pendelte sich der Durchschnittspreis für 193 verkaufte Färsen auf 1.290 Euro und damit knapp unter dem der Vorauktion ein. Der Auktionsverlauf hat gezeigt, dass die korrekte Milchfärse wieder besser honoriert wird.

Für den absoluten Höchstpreis der Auktion sorgte die Katalog-Nr. 4 aus der Kategorie der Zuchtbullen. Für 1.900 Euro ging ein Sunfish RDC-Sohn des bekannten Aufzüchters Alfons Meyer, Drantum, an einen Zuchtbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern. Der gleiche Beschicker stellte mit dem äußerst korrekten und mit hohem genomischen Zuchtwert ausgestatteten Supershot-Sohn Salut auch den zweitteuersten Bullen der Auktion. In dieser Abteilung wurde ein Durchschnittspreis von 1.368 Euro erzielt.

Drei Mastkälber für 287 Euro sowie fünf Kühe für 1.240 Euro im Schnitt, rundeten die Auktionsveranstaltung in Cloppenburg ab.

„Die Auktion in Zahlen“ der Zuchtviehauktion Cloppenburg 14.9.2016


Tierart Anzahl ø-Preis in € max.Preis in €
Bullen 11 1.368 € 1.900 €
Färsen 193 1.290 € 1.850€
Mastkälber 3 287 € 330 €
Kuh 5 1.240€ 1.600 €

Katalog- und Kaufaufträge sowie Anmeldungen nimmt die MASTERRIND GmbH, Geschäftsstelle: 26160 Bad Zwischenahn, Feldlinie 2a, Telefon +49 4403 9326- 0, Telefax 04403 9326- 13, E-Mail: info-bz@masterrind.com, kostenlos entgegen

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