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Rind und Schwein in einem Dachverband

Angesichts des fortschreitenden Strukturwandels in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung sowie der Notwendigkeit, auch auf Verbandsebene Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen, haben die Dachverbände der Rinderzucht und Schweineproduktion intensiv über einen Zusammenschluss verhandelt.

Vorstand des Bundesverbandes Rind und Schwein von links nach rechts: Josef Hannen (Vorsitzender), Anton Fortwengel, Erich Pilhofer, Paul Hegemann (Stellvertretender Vorsitzender), Georg Geuecke (Stellvertretender Vorsitzender), Dr. Manfred Lebe-recht; Quelle: Media-Art-Design Sabrina Geisel
Vorstand des Bundesverbandes Rind und Schwein von links nach rechts: Josef Hannen (Vorsitzender), Anton Fortwengel, Erich Pilhofer, Paul Hegemann (Stellvertretender Vorsitzender), Georg Geuecke (Stellvertretender Vorsitzender), Dr. Manfred Lebe-recht; Quelle: Media-Art-Design Sabrina Geisel

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR), der Zentralverband der Deutschen Schwei-neproduktion (ZDS), der Bundesverband der Fleischrinderzüchter und –halter (BDF), der Deutsche Holstein Verband (DHV), die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorgani-sationen (ASR) sowie der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (DLQ). Am 29.11.2016 wurde nun in der Hessenhalle in Alsfeld von den rund 160 Delegierten mit der Gründung des Bundesverbandes Rind und Schwein der erste Schritt vollzogen. Ziel der Reform ist die Bündelung der Kräfte der bisherigen Verbände für eine starke Vertretung der angeschlossenen Mitglieder mit den Wirtschaftssektoren Rinder- und Schweinehaltung. Der Bundesverband Rind und Schwein wird ab 01.01.2017 als gemeinsame Interessenvertretung und Koordinator der Facharbeit für Rind und Schwein auftreten. Die formelle Verschmelzung der Ver-bände ADR, ZDS, BDF und DHV wird im Frühjahr 2017 erfolgen. Bis dahin bleiben die bisherigen Ver-bände bestehen. Diese Zeit wird genutzt, um die Zusammenarbeit gezielt zu strukturieren und die beiden Verbände ASR und DLQ eng in die Arbeit des neuen Gesamtverbandes einzubinden.

 

 

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