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MASTERRIND EXCLUSIVE – DIE AUKTION: 100.000 Euro für Weltklasse-Kalb SHA Guave

Ist die Rede von Typgranaten, phantastischen Müttern und Weltklassepotential befinden wir uns auf der MASTERRIND EXCLUSIVE – DIE AUKTION, der Auktion für exklusive Holstein Rinder. Zum zweiten Mal richtete die in Verden ansässige MASTERRIND GmbH ihre Zuchtviehauktion der Extraklasse in den Emslandhallen in Lingen aus.

Es passte an diesem Abend einfach alles: Die Atmosphäre war familiär und trotzdem spannungsgeladen, die zahlreichen Zuschauer aus den heimischen Gefilden, den europäischen Nachbarländern (Spanien, Luxemburg und Niederlande) sowie aus nahezu dem gesamten Bundesgebiet bevölkerten den Auktionsring und Auktionator Michael Hellwinkel hatte wieder den ein oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen.

Die uneingeschränkte Königin des Abends“ betrat schüchtern den Auktionsring. SHA Guave, bei ihr mit Superlativen zu arbeiten, versteht sich von selbst. Dieses hellgezeichnete, typvolle Kuhkalb führt die Weltelite der genomischen Szene an. Erstmalig wurde ein Tier mit diesen exorbitanten amerikanischen und deutschen Zuchtwerten auf einer Auktion verkauft. Die Stimmung kochte, die Ringmen kamen nicht zur Ruhe, 30.000 Euro, 60.000 Euro – kein Halten. Wann war das Ende erreicht? Bei traumhaften 100.000 Euro fiel der Hammer von Auktionator Hellwinkel unter tosendem Applaus und Trommelwirbel.

Gesellschaft in der Superleague leistete ihr Mayday, ebenfalls eine Benz-Tochter. Diese beiden Tiere zeigten, dass es sich am heutigen Abend um eine Auktion der Raritäten handelte. Hier war jedes Auktionstier eine Versuchung wert, denn es beeindruckte durch Typ, Abstammung, Schauerfolge oder wie eben Guave und Mayday durch absolute Spitzenzuchtwerte. Auch Mayday konnte als „Highflyer“ des Auktionsparketts die Kenner der Szene für sich gewinnen. In den wichtigen Zuchtwertschätzsystemen der Rinderwelt behauptet sie Spitzenplätze und Züchter lecken sich die Finger, wenn sie diesen Leckerbissen für ihre Herde ersteigern könnten. Drei Züchter aus Niedersachsen hatten den längsten Atem und hielten bis zum Endgebot von 30.000 Euro durch.

Die Schallgrenze von 10.000 Euro übersprang mit Leichtigkeit die Dritte im Bunde der genomischen Kracher, MS Cidre Kacidre. Pedigreeleser Cord Hormann schwärmte in den höchsten Tönen von ihrer „Hammerfamilie“, eine züchterische Offenbarung für den einen oder anderen Zahlenjongleur unter den Zuschauern. Das Potential erkannte ein Züchter aus den Niederlanden und investierte 14.000 Euro. Knapp dahinter, mit 10.000 Euro, reihten sich die beiden typvollen und leistungsstarken Kälber Bingo und RS Pace Carmen ein. Auch sie gehören der Elite der genomischen Zuchtwelt an und werden zukünftig als Bullenmütter ein Wörtchen in der Rinderzucht mitzureden haben.

Die 42 aufgetriebenen Kuhkälber, Jungrinder und abgekalbten Rinder erzielten einen Durchschnittspreis von knapp 8.000 Euro.

 

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