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13. Offene Färsenschau oder twelve points für Mandolina

Standen Sie zufällig am MASTERRIND-Schauring und wurden Zeuge der 13. Offenen Färsenschau am heutigen Montag in Tarmstedt? Dann haben Sie eventuell auch Schwierigkeiten gehabt, dem Prozedere zu folgen. Denn dies ist auf den ersten Blick etwas verwirrend. Es kommen Kühe in den Ring und nach einer Weile wird ungefähr die Hälfte von ihnen aus dem Ring geschickt. Warum? Man kann es am ehesten mit dem „ESC-Prozedere“ beschreiben.

ESC in Tarmstedt?

Wie beim jährlich stattfindenden European Song Contest (ESC) müssen sich auch in Tarmstedt die Teilnehmerinnen in mehreren Runden beweisen, bevor sie es ins Finale geschafft haben. Preisrichter Olivier Buche aus der Schweiz fällte seine Urteile beständig wie ein Schweizer Uhrwerk. Runde für Runde wählte er vier Kandidatinnen aus, die es ins Halbfinale geschafft haben. Anfangs war leichte Verwunderung auf den Gesichtern der Vorführer zu sehen. Der Grund war an sich ein freudiger, sie verließen den Schauring kommentarlos, da sie dem Endausscheid ein ganzes Stück näher gekommen waren. Die anderen liefen noch eine Ehrenrunde, um sich dem Urteil Buches zu stellen. Danach ging es für sie zurück in den heimischen Stall.

Knapp 50 Kühe waren im Vorfeld von ihren Besitzern gemeldet worden, um ihren Namen in den Ring zu werfen und um beste Färse der heutigen Schau zu werden. Vier Vorrunden später standen die Tiere fürs Halbfinale fest und sie beschritten erneut den Ring in zwei Klassen. Erneut setzte Olivier Buche seinen Richterblick auf und siebte scharf aus – denn nur wer beständig Leistung zeigte, hatte eine Chance auf den Siegertitel. Am Ende bewiesen sechs Färsen und ihre Vorführer die besten Nerven und zogen in die Endrunde ein.

In allen vier Ecken soll…

… Liebe drin stecken. So lyrisch ging es hier aber nicht zu, denn bei der Färsenschau steckten vier Richter in den Ecken, um unabhängig voneinander ihr Urteil mittels Punkteschema (1, 4, 7, 11 und 16 Punkte) zu fällen. Nacheinander schritten die Finalistinnen in den Ring. Auf den ersten Blick trennten sie nur Nuancen. Ralf-Günther Ritz bewies das beste Händchen bei der Vorauswahl seiner Teilnehmerinnen (alle erkennbar am Präfix Riz), drei von ihnen befanden sich unter den letzten sechs. Wer würde das Rennen machen: die rote, jugendliche und mit einem drüsigen, festen Euter versehene Diamondback-Tochter Riz Mandolina, die ausbalancierte Evanthia von der Morisse GbR oder die harmonisch geschlossene Riz Meika, eine Tochter des MASTERRIND-Vererbers Dixon. Gesellschaft leistete diesen dreien die seidig-schwarze Riz Lilofee, die kalibrige lange Hazel (Bes.: Morisse GbR, Bremen) und die entwicklungsfähige, drahtige RS Zara von Egon Strudthoff aus Dötlingen. Unterschiedlicher hätten die vier Richter Devon Lohmöller, Jörg Stubbemann, Karsten Schnakenberg und Olivier Buche sich nicht entscheiden können. Konsens fanden sie am ehesten bei der Siegerin – Riz Mandolina, die damit die Siegerschärpe für ihren Besitzer nach Hause brachte. Ihr folgte ihre Stallkollegin Riz Meika und RS Zara.

Prämierungsliste

Impressionen:

 

 

 

 

 

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