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17. Verdener Spätlese: Fellina P setzt sich an die Spitze

Die 17. Auflage der Verdener Spätlese ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Die Straßen nach Verden waren am heutigen Freitag, 9. Februar 2018, gut gefüllt, alle Rinderbegeisterten hatten sich auf den Weg gemacht, um die Creme de la Creme der niedersächsischen weiblichen Fleischrinder zu sehen und vielleicht auch für seinen eigenen Züchterstall zu ersteigern.

Punkt 21 Uhr begann die Auktion vor sehr gut gefüllten Besucherrängen. Die Luft knisterte förmlich und die gute Stimmung war an jeder Ecke des neuen Auktionsrings zu spüren. Gut gestärkt warteten alle auf das erste von 15 Rindern und sie wurden nicht enttäuscht.

Im letzten Jahr lief es noch als eine Art Experiment – die Versteigerung einer Kuh mit ihrem Kalb. Aufgrund guter Erfahrungen wagte die MASTERRIND es erneut und die Charolais-Kuh Athene mit ihrem Bullkalb (Verkäufer: Jan-Arne Rust aus Osterholz-Scharmbeck) kam gemeinsam unter den Hammer von Auktionator Torsten Kirstein. Nach einem harten Bieterduell hatte ein Züchter aus dem Landkreis Diepholz den längeren Atem und sicherte sich dieses fast eine Tonne-schwere Gespann für einen grandiosen Preis von 4.200 Euro. Ein Wiederholungstäter aus Thüringen, der schon im letzten Jahr zugeschlagen hatte, ersteigerte für denselben Preis die rote, voll im Rassetyp stehende Angus-Färse Eluna aus dem Stall der Albrecht GmbH aus Golmbach.

Den Weg nach Lettland können die aktuelle Landesschausiegerin aus Tarmstedt, die großrahmige Fleckviehfärse Lady von Simone Haase aus Garbsen (Zuschlagspreis 3.600 Euro), und die reinerbig hornlose Charolais-Dame Darina PP von Heiko Müller aus Wardenburg (2.400 Euro), gemeinsam antreten. Sie werden zukünftig den besten Biobetrieb Lettlands ihr Zuhause nennen.

Gen Süden geht es für die typvolle und leistungsstarke Welsh Black-Färse Bounty aus dem Hause Frank Mahnken, Ahausen. Der Hammer fiel hier erst bei 3.700 Euro.

Die Rasse Limousin stellte am heutigen Abend den stärksten Rasseblock und die Verkaufsspitze. Schon im Vorfeld der Auktion wurde die genetisch hornlose und mit besonderer Eleganz ausgestattete SEL Norla hoch gehandelt. Und sie enttäuschte ihre Fans nicht – fulminante 4.500 Euro brachte sie ihrem Züchter Frank Scheffer aus Messingen. Ebenfalls dem Favoritenkreis gehörte die Vertreterin der Rasse Blonde d`Aquitaine Pamira an und auch sie bestätigte die in sie gesetzten Hoffnungen voll und ganz. Kein Wunder, dass ein Züchter für sie 4.800 Euro ausgegeben hat – immerhin ist ihre Mutter die Nr. 1 der Zuchtwertschätzungsliste mit einem RZF von 126. Von der Nummer 1 geht es zur Nummer 1 der diesjährigen Spätlese. Fellina P betrat als letztes Tier den Verkaufsring und rollte das Feld von hinten auf. Nach einem spannenden Bieterduell krachte der Hammer von Kirstein bei grandiosen 5.500 Euro auf das Auktionatorpodest. Ihr Züchter Gernot Lingens aus Twistringen wurde erst im letzten Jahr mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet und auch Fellina P wird ihm sicherlich mit ihrem Schick und ihrer rassetypischen Erscheinung viel Ruhm und Ehre bereiten.

 

Teuerstes Verkaufstier: Fellina P wurde bei 5.500 Euro zugeschlagen

 

 

Rege Gespräche beim Verdener Züchterabend

 

 

 

 

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