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23. Tarmstedter Landesschau: Fleischrinder vom Feinsten

In diesem Jahr lieferten die Fleischrinderzüchter der MASTERRIND ihr bisher bestes Programm anlässlich der Landesschau in Tarmstedt ab. Dies betrifft nicht nur den Umfang der Schau insgesamt, sondern insbesondere auch die hochkarätig besetzten Richtklassen im Wettbewerb. Vom Kalb über die Jungzüchter bis hin zum Altbullen gingen genau 270 Schautiere durch drei Richtringe. Tragendes Element der 23. Landesschau war das außerordentlich hohe Engagement der ausstellenden Züchter.

Hereford, Highland Cattle und Welsh Black im Ring I

Bei den Hereford Bullen holte sich der dänisch gezogene Bulle Marathon von Ulrich Spechtmeyer aus Espelkamp, MI, den Siegertitel. Ein hervorragendes Exterieur, eine sehr ausgeglichene Bemuskelung und eine hohe Funktionalität zeichnen diesen Bullen aus. Den Reservesieger der Rasse stellte Carsten Rust aus Mengebostel, HK, mit dem Outcross A-Sohn Oliver. Auch dieser, in Sachsen gezogene Bulle, überzeugte mit seinem Exterieur. Den Sieg bei den Hereford Rindern holte sich Martina Monsig aus Stuhr, DH, mit der Dylan-Tochter Berry, die mit enormer Entwicklung und hoher Funktionalität überzeugte. Auch bei den Hereford Rindern punktete Carsten Rust aus Mengebostel mit dem Reservesieg. Die Xceed-Tochter Judit glänzte durch ein hervorragendes Exterieur.

Die Rasse Highland Cattle konnte ebenfalls mit sehr guten Vertretern für ihre Zuchtstätten werben. Zunächst war es der Prince-Sohn Black-Pant of Greenfield von Gerold Lintelmann aus Delmenhorst, der das Publikum mit seiner Korrektheit und seinem überragenden Rassetyp verzauberte, danach war es die Zuchtstätte Manfred Heinz aus Scholen, DH, die mit der Camelot-Tochter Majelchen vom Zockeldraff das Rennen bei den Kühen machte. Bei den Highland Cattle Rindern überzeugte dann Ferdinand Marschalk aus Elmlohe, CUX, mit der Seumas 10-Tochter Desiree II of Eekkeloh, die durch eine sehr gute Entwicklung und große Typstärke überzeugte. Mit einem außerordentlich starkem Typ glänzte die noch junge Highland Cattle Färse Baravalle vom Isenbeck. Diese Thomas 1st –Tochter zeigte sich stark entwickelt und mit bestechender Qualität der Rasse.

Die Rasse Welsh Black schickte je zwei Bullen-, Kuh- und Rindergruppen in den Richtring. Unangefochtener Siegerbulle wurde der überragende Altbulle Elton von Susanne Maack aus Lübberstedt, WL. Den Reservesieg holte sich die Zuchtstätte Hacke aus Uelzen mit dem sehr hoffnungsvollen und jüngsten Vertreter im Wettbewerb. Der Malik-Sohn Marlo überzeugte mit einem sehr guten Exterieur. Auch die Siegerkuh kommt aus dem Zuchtbetrieb der Familie Maack in Lübberstedt. Die achtjährige Dorfknecht-Tochter Agnes führte ein sehr gutes Bullenkalb bei Fuß und zeigte sich selber in allerbester Schauform. Die Reservesieger Kuh Branda, eine Max 9th-Tochter aus der Zucht von Frank Mahnken, Ahausen, ROW, holte sich den Reservesieg. Bei den Welsh Black Rindern punktete Hans Stucke aus Loxstedt, CUX, mit der Dorfknecht-Tochter Cinema, die sich sehr korrekt und stark entwickelt präsentierte. Beim Reservesiegertitel der Welsh Black Rinder punktete noch einmal der Zuchtbetrieb Maack aus Lübberstedt mit der Elton-Tochter Anneliese und machte damit das Triple für die genannte Zuchtstätte perfekt.

Charolais, Fleckvieh und  Angus im Ring II

Im Ring II zeigten die Charolais Züchter der MASTERRIND eine ganz starke Vorstellung in allen Richtkategorien. Den Siegertitel bei den Bullen holte sich auch in diesem Jahr Rainer Moormann aus Essen, CLP. Majestät heißt der Charolais Siegerbulle und so präsentierte er sich auch. Eine ganz starke Entwicklung, eine außerordentliche Qualität der Rasse und ein tadelloses Exterieur bei besten Bewegungsabläufen, zeichnen diesen Ausnahmebullen aus. Es verwunderte daher niemanden, dass er in der Endausscheidung den Titel Mr. Tarmstedt 2018 zugesprochen bekam. Den Reservesiegertitel sicherte sich Stefan Heibült aus Uplengen, Leer, mit dem Un France-Sohn MC Ungaro. Diesen von der Zuchtstätte Moormann gezogenen Bullen zeichnen ebenfalls Korrektheit und Rassetyp aus.

Bei den Charolaiskühen gingen Sieger- und Reservesiegertitel an die Zuchtstätte Jörg Einemann, Ottersberg, Verden. Die Siegerkuh HHO Bahia, eine Uvejr-Tochter, zeigte sich 9-jährig mit sehr viel Frische, Tiefe, Länge und Rassetyp und sehr korrekt in den Bewegungsabläufen. Sie wurde unangefochten mit dem Titel Mrs. Tarmstedt 2018 beloht. Wie die Siegerkuh, so führte auch die Reservesiegerin HHO Bel ami, eine Harisso-Tochter, ein sehr gutes Kalb bei Fuß. Sie ist mit den gleichen Vorzügen ausgestattet wie die Siegerkuh der Rasse Charolais. Beste Charolaisrinder gingen in vier ganz stark besetzten Richtgruppen in den Schauring. Hier holte sich Marko Beu aus Isehorn, OHZ, den Siegertitel mit der Det-Tochter Jelka. Ein sehr korrekter Körperbau, gute Bewegungsabläufe, eine sehr lange Mittelhand und ein ausgezeichneter Rassetyp zeichnen dieses Ausnahmerind aus. Der Reservesieg ging an Rainer Moormann aus Essen für die MG Naldo-Tochter MC Debra, die sich mit viel Harmonie, starker Entwicklung und bester Funktionalität präsentierte.

Melissa und Jan Einemann mit der Charolais Kuh Mrs. Tarmstedt 2018 Bahia und Rainer Moormann mit dem Charolais Bullen Mr. Tarmstedt 2018 Majestät
Melissa und Jan Einemann mit der Charolais Kuh Mrs. Tarmstedt 2018 Bahia und Rainer Moormann mit dem Charolais Bullen Mr. Tarmstedt 2018 Majestät

 

Auch in diesem Jahr holte sich die Zuchtstätte Hinck aus Oldendorf, Stade, den Sieg bei den Fleckvieh Kühen. Die Ilmtal-Tochter ZHO Cindy führte ein Spitzen-Kuhkalb bei Fuß und überzeugte im Aufriss und in der Bewegung und durch ihre Ausgeglichenheit gleichermaßen. An zweiter Stelle rangierte die Zimbo-Tochter HFS Blüte von Helmut Focke aus Freistatt, DH. Das beste Fleckvieh-Rind stellte in diesem Jahr Birgit Kropp-Behrens aus Tiste, ROW, mit der Worldwide-Tochter Kuddel. Ein sehr gutes Seitenbild, eine sehr gute Bemuskelung und viel Qualität der Rasse sind ihre Vorzüge. Die Zuchtstätte Hinck aus Oldendorf rangierte mit der Steinadler-Tochter ZHO Clara auf dem zweiten Platz bei den Fleckvieh-Rindern.

Beste Werbung für die Rasse war auch der Auftritt der Angus-Züchter. Hier stellte Jörg Fahrenholz mit dem SystemR –Sohn FSA Sigi einen allerbesten Werbeträger für die Rasse und für die Zuchtstätte vor. Der Siegertitel bei den Kühen ging an Carsten Wittenberg aus Oetzen, UE, für die Red Leon-Tochter Neele. Korrektheit, Feingliedrigkeit, femininer Rassetyp und letztendlich ein Top-Bullenkalb bei Fuß sicherten den Titel. Die Angus-Reservesiegerkuh stellte Walter Heymann aus Uplengen, LER, mit der Eragon-Tochter HAZ Nola. Auch hier war es die außerordentliche Qualität der Rasse und zusätzlich eine sehr gute Körperlänge, sowie letztendlich das sehr gute Kalb bei Fuß, die den Reservesiegertitel brachten.

Der Zuchtbetrieb Walter Heymann machte auch bei den Angus-Rindern auf sich aufmerksam. Mit der Esco-Tochter HAZ Dani sicherte er sich hier den Siegertitel. Viel Harmonie im Körperbau, eine sehr gute Auslage, eine gute Entwicklung und ein sehr korrekter Bewegungsablauf zeichnen diese Spitzenfärse aus. Der Reservesiegertitel ging an Thorsten Ahlers, Kettenburg, ROW, für die Imper R-Tochter AA Arnica, die durch gute und ausgeglichene Bemuskelung, gute Körpertiefe und mit korrekten Fundamenten überzeugte.

Die Rasse Pinzgauer ist pure Leidenschaft für den Fleischrinderbetrieb der Familie Brockmann in Weißenkamp bei Soltau. Mit dem Bullen Haller-Fit und den Kühen Laube und Larissa führte er allerbeste Werbeträger für die Rasse in den Ring. Die in Österreich gezogenen Zuchttiere überzeugten durch sehr viel Korrektheit, enorme Länge im Körperbau und beste Fundamente.

Eine Prämiere hatte die Rasse Piemonteser in Tarmstedt. Elke Wessel-Baum aus Rinteln präsentierte mit dem Bullen Silvio, der niederländische Wurzeln hat, einen außerordentlich korrekten Vertreter der Rasse. Ein sehr gutes Exterieur und eine überragende plastische Bemuskelung überzeugten die Tarmstedter Besucher und die Züchterkollegen gleichermaßen. Das Bild für die Rasse Piemonteser komplett, machte Frank Wohlers aus Emtinghausen, VER, mit der Lancio-Tochter Simone, die ein gut entwickeltes Kalb bei Fuß führte.

Ganz starke Rasseblöcke Galloway und Limousin in Ring III

Mit drei Bullenklassen, drei Kuhklassen und fünf hervorragend besetzten Rinderklassen marschierten die Gallowayzüchter in den Tarmstedter Schauring. Anke Wiechering-Sudmann aus St. Hülfe bei Diepholz, sicherte sich mit dem Big Boy-Sohn Beluga aus dem Suletal den Siegertitel bei den Galloway Bullen. Der von Friedrich Wiegmann aus Sulingen gezogene Ausnahmebulle, überzeugte im Seitenbild und in der Bewegung gleichermaßen. Ihn zeichnen zudem enorme Tiefe, Länge und ausgeglichene Bemuskelung aus. Der Reservieg ging an Carsten Haase aus Dinklage, VEC, für den Bacardi-Sohn Beethoven. Der von Peter Gampenrieder in Bayern gezogene Typbulle zeigte mit drei Jahren viel Harmonie im Körperbau und sehr viel Potenzial.

Den zweiten Siegertitel bei der Rasse Galloway holte sich Anke Wiechering-Sudmann mit der Beluga-Tochter Queen of the n. ein ganz starker Rassetyp, eine sehr ausgeglichene Bemuskelung und sehr viel Harmonie im Exterieur zeichnen diese Spitzenkuh aus. Der Reservesieg ging an Friedrich Wiegmann aus Sulingen, DH, für die Nils-Tochter Upsala aus dem Suletal. Auch hier überzeugten ein überragender Rassetyp und sehr gute Körperübergänge. Bester Werbeträger war zudem das sehr gut entwickelte Bullenkalb bei Fuß.

Die Gallowayzuchtstätte Wiechering-Sudmann holte mit dem Siegerrind sogar das Triple! Auch hier war es eine Beluga-Tochter, in diesem Fall das Rind Queeny, das den Erfolg komplett machte. Eine ganz starke Entwicklung, sehr viel Harmonie im Körperbau, ein starker Rassetyp, ein guter Bewegungsablauf und eine ganz starke Bemuskelung zeichnen dieses Ausnahmerind aus. Den Reservesieg bei den Gallowayrindern sicherte sich die Kirstein GbR aus Martfeld, DH, mit der Diabolo-Tochter TKM Marie. Das Siegerrind der letzten Fleischrindertage in Verden glänzte auch in Tarmstedt mit Typstärke und Korrektheit.

Der Verbreitung der Rasse entsprechend, präsentierten die Limousinzüchter der MASTERRIND mit 46 Schautieren im Wettbewerb den stärksten Block. Als Preisrichter hatten sich die Züchter den versierten Limousin-Mann Gerhard Beilstein aus Welterod, Rheinland-Pfalz, eingeladen. In den Kategorien Bullen, Kühe und Rinder hatte er 13 Klassen zu rangieren. Bei den Bullen ging der Siegertitel an Renke Specht für den CN-Rex-Sohn Reik, der durch überdurchschnittlichen Rassetyp, und überdurchschnittlich gutes Exterieur zu überzeugen wußte. Der Reservesiegertitel ging an die Zuchtstätte Wortmann nach Sulingen, DH, für den Jak-Sohn Jet, der sich im Schauring als hoffnungsvoller Jungbulle präsentierte. Die Ahrens GbR aus Hespe, SHG , sicherte sich bei den Limousin-Kühen den Siegertitel. Die achtjährige Baudelaire-Tochter Lara, zeigte sich im Stand und in der Bewegung äußerst korrekt und mit viel Typ sowie femininer Ausstrahlung. Dazu führte sie ein Spitzen-Kuhkalb bei Fuß. Der Reservesieg ging an die jüngste Ia-Kuh Henricke, eine Appart-Tochter, aus der Zuchtstätte von Josef Knurbein aus Lindern, CLP. Zusammen mit ihrem sehr guten Kuhkalb bei Fuß, zeigte sie sich als beste Werbeträgerin für ihre Zuchtstätte. Den Sieg bei den Limousin-Rindern holte sich Michael Klemm aus Hartmannsdorf, Sachsen, mit der Havre-Tochter Valina, die durch Typ, Bemuskelung und äußerst korrektem Exterieur gleichermaßen zu überzeugen wußte. Der Reservesieg bei den Limousin-Rindern ging an die Zuchtstätte Wortmann aus Sulingen. Cona machte ihrem französischstämmigen Vater Jak mit sehr guter Entwicklung und viel Qualität der Rasse alle Ehre.

Glanzlicht Nachzuchten

Jeweils zwei Nachzuchten präsentierten die Züchter der Rassen Angus, Charolais, Galloway und Limousin. Diese Präsentation war Werbung vom Allerfeinsten, für die Betriebe und für die Rassen gleichermaßen. In einer Wimpernschlag-Entscheidung hatte letztendlich die Nachzucht des Gallowaybullen Beluga die Nase vorn. Nicht nur die Siegerkuh und das Siegerrind des Tages standen an seiner Seite, sondern weitere überzeugende Spitzentiere. Anke Wiechering-Sudmann aus St. Hülfe, durfte sich ganz besonders über diesen letzten Siegertitel des hochkarätigen Wettbewerbes freuen.

Ein besonderes Glanzlicht bei den Nachzuchten war auch die Limousin-Siegerkuh Lara aus der Zuchtstätte der Ahrens GbR, Hespe, die zusammen mit ihren drei Töchtern aus den Jahren 2015, 2016 und 2017 ein starkes Spiegelbild erfolgreicher Zuchtarbeit im Ring zeigte.

 

Alle Prämierungen der 23. Tarmstedter Landesschau in der Übersicht finden Sie in der Prämierungsliste.

Wer nicht dabei sein konnte, kann sich hier noch Fotos der erstklassigen Fleischrinder anschauen.

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