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24. Tarmstedter Landesschau – Züchterpassion pur

Einen heißen Wettbewerb, bei entspannter Wetterlage, lieferten die Fleischrinderzüchter der MASTERRIND in diesem Jahr auf dem Tarmstedter Rasen. Drei Richtringe waren von Zuschauern eng umlagert.

 

Im Ring 1 wetteiferten die Rassen Limousin, Angus, Fleckvieh, Piemonteser und Pinzgauer um die besten Plätze.

Eine starke Vorstellung aus einem Guss lieferten die Limousin Züchter. Bei den Bullen holte sich die Züchtergemeinschaft Ahrens, Thieße und Wortmann dem französisch gezogenen Bullen Jak den Siegertitel. Aufgrund seines überragenden Exterieurs wurde dieser Bulle abschließend zusätzlich mit dem Titel Mr. Tarmstedt 2019 ausgezeichnet. Der Reservesiegertitel ging an die Zuchtstätte Wohlers nach Emtinghausen für den Bullen Mortensen  Ryde, der sich durch Rahmigkeit, enorme Länge und hoher Funktionalität in Szene setzte. Die Gruppe der Limousin-Kühe mit Kalb war sehr hochkarätig besetzt. Mit einem Wimpernschlag Vorsprung holte sich hier Josef Knurbein aus Lindern mit der Appart-Tochter Henricke den Titel. Mit einem Klasse-Kuhkalb bei Fuß, allerbestem Exterieur und enormem Rassetyp reichte es in der Endausscheidung in einem harten Wettbewerb dann auch zusätzlich noch für den Titel Miss Tarmstedt.

Den Sieg bei den Limousin-Rindern sicherte sich in einem ganz starken Wettbewerb Josef Knurbein mit der CN Umbra-Tochter Dorena, die aufgrund ihrer Typstärke und ihrer überragenden Harmonie im Körperbau zusätzlich mit der Goldenen Plakette der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ausgezeichnet wurde. Der Reservesieg ging an Annette Bünger aus Essel für die Ludwig-Tochter BHL Olivia, die der Siegerin in Rassetyp und Korrektheit kaum nachstand.

Der Siegertitel bei den Angus-Kühen ging in diesem Jahr an Sven Meyer aus Walsrode, Heidekreis. Die rahmige REA Imper-Tochter AHM Nelly präsentierte sich den Angusfreunden in einem tadellosen Exterieur und führte zusätzlich ein Spitzen-Bullenkalb bei Fuß. Den Reservesieg bei den Angus-Kühen sicherte sich Kai Hillmann aus Frelsdorf mit der Cowboy-Tochter REA Weida, die sich bei guter Länge und hervorragenden Bewegungsabläufen sehr ausgeglichen präsentierte. Der Siegertitel bei den Angus-Rindern ging in einer spannenden Endausscheidung an die Eisenerz-Tochter Wenke aus der Zucht von Heinrich-Werner Brockmann, Hessisch Oldendorf. Sehr viel Qualität der Rasse und eine hohe Funktionalität zeichnen diese Spitzenfärse aus. Den Reservesieg holte sich die Gin-Tochter AA Vio von Thorsten Ahlers aus Visselhövede. Eine starke Entwicklung, sehr harmonische Körperübergänge und ein allerbestes Seitenbild zeichnen diese Zukunftsfärse aus.

Die Rasse Fleckvieh Fleisch schickte zwei Färsenklassen in den Tarmstedter Ring. Sowohl der Sieger, als auch der Reservesiegertitel ging an die Zuchtstätte Hinck aus Oldendorf, Stade. Die Zeder-Tochter ZHO-Mia wurde aufgrund ihrer überragenden Merkmale in Typ, Bemuskelung und Exterieur mit dem Siegertitel geehrt. Im letzten Jahr noch auf Platz zwei rangierte die Steinadler-Tochter ZHO Clara in diesem Jahr auf dem Ia-Platz in ihrer Altersgruppe und holte sich den Reservesiegertitel bei den Fleckvieh Fleisch –Rindern.

Die Rasse Piemonteser war in diesem Jahr erstmals mit einer Richtgruppe an Kühen in Tarmstedt vertreten. An die Spitze setzte sich hier Karolina von Hartmut Knop aus Müden. Viel Rassetyp und ein Spitzenkuhkalb bei Fuß sicherten ihr den ersten Platz.

Bei den Pinzgauer Kühen punktete die Rader-Tochter Laube von Cord-Hermann Brockmann aus Soltau. Eine starke Mittelhand und eine ebenfalls starke Funktionalität zeichnen die Österreichisch-stämmige Vertreterin ihrer Rasse aus.

 

Charolais, Hereford, Highland und Welsh Black im Ring 2

Den zahlenmäßig stärksten Wettbewerb boten in diesem Jahr die Charolaiszüchter in Tarmstedt. Bei den Bullen holte sich Rainer Moormann aus Herbergen, Cloppenburg, mit dem Bullen Majestät, der 2018 Mister Tarmstedt war, den Siegertitel. Der Reservesieg ging an den Majestät-Sohn MC Mateo, der sich als junger Bulle bestens entwickelt und mit einem hervorragenden Fundament präsentierte. Der Zuchtbetrieb Einemann aus Ottersberg führte die Charolais Reservesiegerkuh des letzten Jahres in diesem Jahr zum Siegertitel. Die Harisso-Tochter HHO Bel ami zeichnet sich durch enorme Qualität der Rasse, gleichmäßige Bemuskelung, Länge und Beckenbreite aus.

Den Reservesieg bei den Charolaiskühen holte sich Annette Arndt aus Syke für die rahmige Sicilien-Tochter Oladonna, die ein ebenfalls ganz stark entwickeltes Kalb bei Fuß führte. Stark besetzte Färsenklassen zeichneten den Wettbewerb bei den Charolais aus. Den Sieg und damit die Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sicherte sich Diethelm Meyerdierks aus Lilienthal mit der typvollen und sehr korrekten Beluga-Tochter DML Cira. Der Reservesiegertitel ging an die Schmidt-Lübben GbR aus Ovelgönne für die Iceberg-Tochter Birke, die Rahmen, eine hervorragende Mittelhand, ein bestes Becken und sehr harmonische Körperübergänge zeigte.

Bei der Rasse Hereford punktete der Zuchtbetrieb Carsten Rust aus Mengebostel, Heidekreis, gleich zweimal. Er stellte den besten Bullen und auch das beste Rind der Rasse Hereford. Der Siegerbulle RZW Oliver ein Outcross A-Sohn punktete mit guten Körperübergängen und hervorragenden Bewegungsabläufen. Das Siegerrind Paulina, eine Hero-Tochter zeichnet sich durch beste Funktionalität und Rassequalität aus. Das Reservesiegerrind der Rasse Hereford überzeugte ebenfalls durch hohe Funktionalität und war beste Werbung für den Zuchtbetrieb Ernst-Heinrich Fricke aus Hambühren.

Den besten Highland Cattle Bullen stellte einmal mehr Gerold Lintelmann aus Delmenhorst. Der Lensio-Sohn Legend of Kelby wurde in Schottland gezogen und war mit seinem Rassetyp und seiner Korrektheit im Körperbau beste Werbung für die Rasse Highland Cattle. Das Siegerrind kommt aus der bekannten Zuchtstätte von Manfred Heinz aus Scholen, Diepholz. Die Callum 5th-Tochter Milanda vom Zockeldraff war die jüngste im Wettbewerb und punktete mit viel Rassetyp und einem sehr korrekten Körperbau. Agnetha von Greenfield, eine Prince-Tochter, holte ihrem Züchter Gerold Lintelmann für ihre starke Entwicklung und ihren überzeugenden Auftritt mit dem Reservesieg einen weiteren Titel in Tarmstedt.

Mit einem geschlossenen Bild und einem überzeugenden Auftritt warben die Welsh Black-Züchter für ihre Rasse. Susanne Maack aus Gödenstorf führte den besten Bullen der Rasse in den Schauring. Der Elton-Sohn Enno zeigte sich als äußerst korrekter junger Bulle im Stand und in der Bewegung. Auch die beste Welsh Black – Kuh kommt aus dem Zuchtbetrieb von Susanne Maack. Die Elton-Tochter Arabella zeigte sich mit enormer Länge im Rücken und im Becken. Den Hattrick perfekt machte Susanne Maack mit dem Siegerrind Anneliese, ebenfalls eine Elton-Tochter. Allerbeste Entwicklung bei harmonischen Körperübergängen und gutem Fleischansatz sicherten ihr den Titel. Der Reservesieg ging an die Michaelis GbR aus Rätzlingen für die Dolch-Tochter RM Poesie, die sich ebenfalls sehr rassetypisch und korrekt zeigte.

 

Galloway und andere

Im Ring 3 hatte die Rasse Galloway in Kombination mit Gruppen verschiedener Rassen zu Demonstrationszwecken ihre Bühne. Den Siegertitel bei den Gallowaybullen holte sich in diesem Jahr Carsten Haase aus Dinklage. In der Endausscheidung der Ia-Bullen aus drei Richtgruppen hatte der Bacardi-Sohn Beethoven aufgrund seiner Körperlänge und seiner Ausgeglichenheit die Nase vorn. Der Bulle Donnerhall aus dem Suletal, ein Deinhard-Sohn, aus der Zuchtstätte Harms-Wiegmann, Sulingen, erkämpfte sich den Reservesieg aufgrund seines sehr starken Rassetyps. Drei Galloway-Kuhklassen sorgten für gute Zuchtstätten-Werbung. Den Sieg holte sich die jüngste Ia-Preisträgerin Queeny, eine Beluga-Tochter, von Anke Wiechering-Sudmann aus Diepholz. Damit wiederholte sie nun als Kuh aufgrund ihrer Korrektheit und Typstärke den Sieg, den sie im letzten Jahr als Rind in Tarmstedt davontrug.

Auch bei den Kühen ging der Reservesieg an die Zuchtstätte Harms-Wiegmann aus Sulingen. Die Piet-Tochter Urelia aus dem Suletal, zeigte sich typstark und mit einem bestens entwickelten Kuhkalb bei Fuß. Der Zuchtbetrieb Haase aus Dinklage erntete wiederum bei den Galloway-Rindern auch den Siegtreffer. Die Observer-Tochter Lykke vom Kronenhof verbuchte harmonische Körperübergänge, gute Rippentiefe und gute Breite in der Beckenpartie bei ausgeglichener Bemuskelung auf der Haben Seite.

Der Reservesieg bei den Gallowayrindern ging an die Beluga-Tochter Queenella von Anke Wiechering-Sudmann. Eine überragende Entwicklung, bei sehr viel Länge zeichnen diese junge Färse aus.

Allerbeste Werbung für ihre Rasse Pustertaler zeigte die Familie Lohmann aus Lilienthal. Alle Familienmitglieder waren ausgelastet, als ein gut entwickelter Altbulle, eine allerbeste Kuh mit Kalb bei Fuß und ein stark entwickeltes Jungrind durch den Tarmstedter Ring geführt wurden.

Bernd Nolte aus Rosdorf führte eine Salers – Kuh mit allerbestens entwickeltem Bullenkalb bei Fuß in den Tarmstedter Ring und Imke Meyer-Evers aus Syke präsentierte ein sehr gut entwickeltes Shorthorn – Rind und betrieb damit Werbung für die vom Aussterben bedrohte Rasse.

 

Überragende Nachzuchten

Nach der Premiere im letzten Jahr, präsentierten in diesem Jahr fünf Zuchtstätten verschiedene Nachzuchten. Alle waren ganz hervorragend besetzt und zeigten konsequente und erfolgreiche Zuchtarbeit in ihren Zuchtbetrieben. Sie waren zusätzlich allerbeste Werbung für das Zuchtgebiet der MASTERRIND. Mit dem Siegertitel und dem besonderen Ehrenpreis wurde die Nachzucht des Bullen CN Umbra von Josef Knurbein aus Lindern ausgezeichnet. Unter den gezeigten Sahnestücken rangierte diese Nachzucht mit einem Wimpernschlag vorne. Ein echter Hingucker in der Harmonie war auch die weibliche Nachzucht der Charolais-Kuh Birta aus der Schmidt-Lübben GbR. Ebenso überzeugend waren die Bullennachzuchten der Rasse Charolais mit Majestät von Rainer Moormann aus Herbergen und dem französischen Bullen Loisir die von den Zuchtbetrieben Kastens, Hilgermissen und Schmädeke Schweringen vorgeführt wurde. Nach dem Sieg im Vorjahr überzeugte auch in diesem Jahr die Nachzucht des Gallowaybullen Beluga von Anke Wiechering-Sudmann aus Diepholz auf ganzer Linie. Die Galloway – Siegerkuh und das Galloway-Reservesiegerrind waren Teil davon.

Hier gelangen Sie zu den Fotos.

Klicken Sie hier für die Prämierungslisten der Landesfleischrinderschau.

 

 

 

 

 

 

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