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39. Fleischrindertage: Jungzüchterwettbewerb in Verden

Harmonie und Miteinander entscheidend

Rückblick: Strömender Regen und hochmotivierte Jungzüchter trafen in diesem Jahr in Tarmstedt aufeinander, um ihre Sieger und Reservesieger zu ermitteln. Doch es handelte sich nicht „nur“ um diese Siegertitel. Nein, die Kinder und Jugendlichen wollten ein Ticket nach Verden erringen – endlich einmal im großen Ring, während der Fleischrindertage, stehen

Heute, am 10. Februar 2018, stehen die Finalisten alle im Ring, um ihre besten Vorführer im Zuchtgebiet zu prämieren. Sieger sind sie alle, egal wie es am Ende des Wettbewerbs aussieht! 17 Jungzüchter hatten sich auf den Weg nach Verden gemacht. Zuhause haben sie wochenlang trainiert und ihre Tiere auf den Punkt vorbereitet, um sie den beiden Preisrichtern Friederike Brockmann und Timo Heimsoth zu präsentieren.

Unter den kritischen Blicken ihrer Verwandten liefen die ersten Jungzüchter in den Ring. Die besten fünf Vorführer standen nach einigen Minuten fest. Für sie ging es in die Finalrunde. Die Nase vorn hatte am Ende Tine Strübl mit ihrem Gallowayrind Fiedele. Die beiden überzeugten dank ihrer harmonischen Vorführung. Tine hatte immer die beiden Richter im Blick und setzte die Kommandos sekundenschnell um. Ihr Blonde d`Aquitaine-Jungbulle Heismänn machte es Sophie Bittner nicht leicht, er beschäftigte sich mit allem, nur nicht mit seiner Vorführerin. Aber da zeigte Sophie, dass sie Profi ist und sich davon nicht irritierend ließ. Routiniert stellte sie ihn schnell auf und präsentierte ihn mit einer hervorragenden Kopfhaltung und Körperspannung.

Kein leichtes Unterfangen war das Richten der älteren Jungzüchter, denn hier waren Profis am Werk, die sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen ließen. So musste auch häufig aufgestellt werden, um die Nuancen zu erkennen und die acht Jungzüchter korrekt zu platzieren. In die Finalrunde ging es für vier von Ihnen. Dass Jonas Berenswerth mit Freude an der Arbeit ist, daran ließ er keinen Zweifel, und so wurde diese mit dem Siegertitel belohnt. Seine ruhige, harmonische Ringarbeit mit dem Charolais-Bullen Favorit sowie das schnelle Aufstellen und Umsetzen der Kommandos überzeugte Zuschauer und Richter. Ihm folgte Janek Wohlers mit dem Piemonteser-Bullen Leo. Dies Gespann zog die Blicke dank ihrer Harmonie und Leos Körperspannung auf sich. Leider musste er Leo beim Aufstellen häufiger korrigieren, sodass ihn dies den Siegertitel kostete.

Der heutige Vormittag hat wieder einmal sehr deutlich gezeigt, dass ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Tier, aber auch zwischen den Generationen entscheidend ist.

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