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40. Fleischrindertage Verden: Jungzüchterwettbewerb

Denn sie wissen, was sie tun!

Beständigkeit und Routine sind in unserem heutigen Alltag fast schon Fremdwörter. Umso erfreulicher, dass es der MASTERRIND immer wieder gelingt, einen „kleinen Flecken“ in Verden Jahr für Jahr von diesem Alltagsstress abzuschotten und eine familiäre Atmosphäre der Gemütlichkeit und des Miteinanders zu schaffen. Anlass sind die 40. Fleischrindertage in der Niedersachsenhalle.

In Tarmstedt haben die Fleischrinder-Jungzüchter bewiesen, dass sie ihre Tiere und die besondere Situation des Präsentierens aus dem Effeff beherrschen. Die Creme de la Creme zog an dem Tag eins der begehrten Tickets für die Teilnahme an den Fleischrindertagen in Verden.

Der Ernst beginnt

Am heutigen Samstagmorgen, 16. Februar 2019, stehen die ersten acht Finalisten im Schauring, um die beiden besten Vorführer ihrer Altersklasse auszuwählen. Diesem Moment geht ein wochenlanges Training auf den heimischen Betrieben voraus und nun wollen sie es wissen. Den kritischen Blicken der beiden Preisrichter Friederike Brockmann und Rick Menzer entgeht nichts. Nuancen entscheiden über das Weiterkommen oder das Verlassen des Rings.

Als alte Hasen des Geschäfts wissen wir, dass die Richter nicht die einzigen sind, die die engagierten Jungzüchter beäugen. Am Ring immer dabei, die Verwandten und Freunde der züchterisch Interessierten.

Die erste Gruppe mit acht Jungzüchtern lieferte sich ein hartes Rennen und es waren Feinheiten, die sie trennten. Das ein oder andere Tier hatte nicht seinen besten Tag und zeigte sich von seiner zickigen Seite. Ein KO-Kriterium bei Wettbewerben wie dem heutigen. In die Finalrunde ging es für vier der acht. Einen Hattrick legte Tine Strübl mit ihrem Gallowayrind Fiedele hin. Bereits im letzten Jahr sicherte sich dieses Dreamteam den Sieg und komplettierte heute die Serie – drei Jahre hintereinander hieß es am Ende Tine Strübl ist die beste Vorführerin der jungen Klasse. Mit seinem Gallowayrind Urania erreichte der erst zehnjährige Mika Harms einen überragenden Reservesieg. Diesen Titel erreichte er offiziell und kombinierte ihn mit einem inoffiziellen – dem Titel Sieger der Herzen! Dieses verschmitzte Lächeln lässt Niemanden kalt!

Wie ein Uhrwerk

Kurz vor halb zehn betraten die Profis der Jungzüchter den Ring. Ihnen kann man nichts mehr vormachen, sie wissen, was zu tun ist. Die kleinste Macke der Tiere wird umgehend korrigiert, der Blick haftet auf den Preisrichtern – sie lauern fast schon und lassen nichts unbemerkt an sich vorbeigehen. Einem Uhrwerk gleich ziehen die neun Jungzüchter mit ihren Tieren Runde um Runde. Am Ende sicherte sich Melissa Einemann mit ihrem Charolaisrind HHO Biene den verdienten Tagessieg und den Titel der besten Vorführerin der alten Klasse. Auf dem zweiten Platz reihte sich mit Torben Haase ein alter Routinier ein. Seine Professionalität am Führstrick von seiner Fleckviehkuh Mary war nicht zu verleugnen.

Viel zu schnell waren diese einmaligen Momente vorbei und die Jungzüchter machten Platz für die Bullenparade. Auch bei den Fleischrinder läuft es nach dem Motto „The show must go on…“.

Zur Bildergalerie kommen Sie hier.

 

Die besten Vorführer 2019!

 

 

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