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42. Fleischrindertage – Annette Arndt stellt erneut Mr. Verden!

Auch am zweiten Tag der 42. Fleischrindertage wurden Beschicker, Käufer und Organisatoren mit dem schönsten Kaiserwetter im niedersächsischen Verden belohnt.

Doch spielte das Wetter heute die Nebenrolle, denn es stand ein ereignisreicher Tag bevor! Bereits am Vortag wurde die exquisite Auswahl an Bullen und Elite-Rindern aus sieben Rassen präsentiert und mit sachkundigem Auge gekört. Die Auswahl ließ Auktionator Torsten Kirstein ins Schwärmen kommen und alle fieberten dem heutigen Tag entgegen.

Um 9:30 Uhr war es so weit. Die am höchsten gekörten Bullen des gestrigen Tages betraten den Ring der Niedersachsenhalle zur Bullenparade.

Auch die weibliche Seite durfte heute selbstverständlich nicht zu kurz kommen. Im Anschluss an die Bullenparade wussten die acht Elite-Rinder heute zu überzeugen. Dabei stach die Limousin-Färse Micki (Kat-Nr. 160) aus der Zuchtstätte von Friedrich Bruns besonders hervor und erzielte mit 4.300 € den höchsten Preis. Insgesamt fanden alle Elite-Rinder einen neuen Besitzer. Der Durchschnittspreis lag bei 3.175 €.

Kommen wir bereits zum ersten Paukenschlag des Tages – der Wahl des Mr. Verden.

Diabas wird zum Mr. Verden gekrönt

Noch nie konnte ein Betrieb zwei Jahre in Folge den Triumph für sich verbuchen – doch in 2021 war es so weit! Es war ein emotionaler Moment für Züchterin Annette Arndt als ihr Charolais-Bulle Diabas (Kat-Nr. 139) die Wahl zum Mr. Verden für sich entscheiden konnte. Es war eine sehr knappe Entscheidung zwischen dem Limousin-Sieger Jambon (Kat-Nr.23) und Diabas, der durch seine perfekte Tagesform überzeugte.

Mr. Verden 2021: Nr. 139, Diabas, von Anette Arndt
Mr. Verden 2021: Nr. 139, Diabas, von Anette Arndt

 

Bevor nun endlich die lang herbeigesehnte Auktion beginnen konnte, darf natürlich eines auf den Fleischrindertagen nicht fehlen – das Grußwort des Vorsitzenden der Fleischrinder (AFZ) Heinfried Sudmann. Nach einstimmenden Worten wurde Heinfried Sudmann weiterhin die feierliche Aufgabe zu Teil einen Menschen zu Ehren, der sowohl die Fleischrindertage in Verden sowie die Fleischrinderzucht in den letzten Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt hat – Friedrich Averbeck. Friedrich wurde unter Standing Ovations für seinen züchterischen Einsatz mit dem Frido-Peper-Ehrenpreis ausgezeichnet.

Archivfoto: Friedrich Averbeck auf den Fleischrindertagen 2020
Archivfoto: Friedrich Averbeck auf den Fleischrindertagen 2020

 

Darauf ging nun ging es auch schon direkt flott weiter im Programm mit dem Highlight des Samstags – der Bullenauktion!

Drei, zwei, eins … meins!

Wer kennt ihn nicht, den altbekannten Werbeslogan eines amerikanischen Online-Riesen. In etwas anderer Form und doch mit gewisser Ähnlichkeit, begann die Premiere der ersten Hybrid-Auktion der MASTERRIND.

Um Punkt 11.00 Uhr eröffnete Auktionator Torsten Kirstein die Versteigerung der 135 herausragenden Spitzenbullen. Leider lief technisch nicht alles ganz rund zu Beginn. Jedoch wurde die Herausforderung mit enormen Anstrengungen und dank unserer Kollegen vor Ort wie am Telefon hervorragend gemeistert.

Doch kommen wir nun zu den einzelnen Rassen. Den Startschuss gab die Rasse Limousin. Flott ging es los mit Siegerbulle Jambon (Kat Nr. 23) aus der Zuchstätte von Bernd Lilienthal, der mit den höchsten Körnoten (9-9-8) einen Preis von 5.000 € erzielte. Das teuerste Verkaufstier in der Kategorie der Limousin war der Bulle Mc Donald (Kat Nr 40) aus dem Betrieb von Christian Müller aus Kirchlinteln mit 6.800 € der mit außerordentlicher Bemuskelung und den höchsten Tageszunahmen aller Bullen überzeugte. Die herausragenden Qualitäten aller aufgetriebenen Limousin-Bullen sorgten zudem für einen noch nie dagewesenen Durchschnittspreis von über 4.300 € in der Rasse.

Limousin Sieger Jambon Nr. 23 von Bernd Lilienthal
Limousin-Sieger Jambon, Nr. 23, von Bernd Lilienthal

 

Weiter geht es mit den „Blondies“ – den Blonde d’Aquitaine.
Der genetisch hornlose Bulle KUM Poldi (Kat-Nr. 51) aus der Zuchtstätte von Bernd Kumlehn überzeugte in seiner Rasse durch seinen Rassetyp und Bemuskelung und erzielte den Höchstpreis der Rasse von 5.500 €.

Blonde d'Aquitaine Bulle Nr. 51, Poldi, von Bernd Kumlehn
Blonde d’Aquitaine Bulle Nr. 51, Poldi, von Bernd Kumlehn

 

Sie etablieren sich immer mehr auf den Fleischrindertagen – die Bullen der Rasse Fleckvieh Fleisch. Ein Züchter war dabei besonders erfolgreich am gestrigen Tage. Die Zuchtstätte von Ralf Schmidt aus Aerzen stellte sowohl den Siegerbullen WBS Hubert (Kat-Nr. 59) mit dem Höchstpreis von 3.800 €, wie auch den Halbbruder, Reservesieger WBS Hannes (Kat. Nr. 65), der einen Preis von 3.200 € erzielte.

Weiter ging es im Programm mit den Galloways, die dieses Jahr nicht so zahlreich wie gewohnt vertreten waren. Der Siegerbulle Kele (Kat-Nr. 70) stach dabei besonders mit seiner interessanten Abstammung wie seinem Rassetyp hervor und erzielte den Höchstpreis von 2.800 €.

Die beiden Hereford-Bullen des Auktionskontingentes aus der Zuchtstätte von Carsten Rust erhielten hingegen eine sehr gute, internationale Nachfrage. So fiel der Hammer bei Hurrican (Kat-Nr. 73) bei 4.200 € sowie bei Danny (Kat-Nr. 74) bei 3.400 €.

Kommen wir nun zu der Rasse Angus. Die 33 Angus-Bullen im Angebot überzeugten durch eine herausragende Qualität, sodass der Durchschnittspreis der Rasse bei überragenden 3.300 € lag. Zwei Betriebe kristallisierten sich hierbei im Auktionsgeschehen heraus – die Zuchtstätten von Heinz-Wilhelm Riekenberg und Thorsten Ahlers, die das Auktionslot jeweils mit drei Bullen bestückten. Heinz-Wilhelm Riekenberg stellte zudem den Siegerbullen REA Dafs (Kat-Nr. 80), der als typstärkster Bulle der gesamten Rasse zu überzeugen wusste und einen Preis von 6.500 € erreichte.

Angusbulle Nr. 80, Daf s, von Heinz Wilhelm Riekenberg
Angusbulle Nr. 80, Dafs, von Heinz-Wilhelm Riekenberg

 

Kommen wir zum letzten, großen Auktionslot der Auktion – den Charolais!

Wie kann es auch anders sein, der frisch gekürte Mr. Verden und Siegerbulle der Körung – Diabas (Kat-Nr. 39) sorgte für den absoluten Spitzenpreis 7.300 €. Diabas deckt zukünftig in einer neu gegründeten Züchtergemeinschaft in Niedersachsen.

So endeten die 42. Fleischrindertage nach zuerst technisch herausfordernden Umständen mit einem bombastischen Durchschnittspreis von 3.518 €! Der Markt wurde vollständig geräumt und 134 von 135 Bullen haben einen neuen Besitzer gefunden. Wir bedanken uns bei allen Käufern, Kunden und Landwirten, die gleichermaßen dazu beigetragen haben, dass dieses so qualitativ hochwertige Verkaufsangebot entsprechend wertgeschätzt und somit auch monetär honoriert wurde.

Sie wünschen noch mehr?

Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Bullen für Ihre Herde? Dann haben Sie in der kommenden Woche, am 18. Februar, die nächste Möglichkeit den zukünftigen Bullen zu erwerben, auf der 30. Sächsischen Bullenauktion. Die Versteigerung findet rein als Online-Auktion statt. Überzeugen Sie sich schon jetzt digital von den Qualitäten des Auktionskontingente auf www.masterrind.auction.

 

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