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47. Schau der Besten – Video Finale und Nachbericht

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Nachbericht

Fux Seattle ist neue Miss Schau der Besten

Stetig gut gefüllt war die Niedersachsenhalle am 27. Februar anlässlich der Schau der Besten 2020. Rund 3.000 Besucher fühlten sich von der einzigartigen Holsteinschau erneut angezogen.

Mit einigem Fetz, viel guter Stimmung und emotionalen Momenten wartete die 47. Auflage der Verbandsschau der MASTERRIND auf. Marc-Henri Guillaume aus der Schweiz zeigte sich als begeisterter, sehr von der Qualität der Kühe und der Größe der Schau beeindruckter, Preisrichter.

Jung und voller Hoffnung

In den drei -sehr großen- Färsenklassen zeigte die Züchterschaft ihren besten Nachwuchs. Die Schaufärse von heute ist nicht selten die Siegerkuh von morgen. Hier lief Elanie, eine Devour RF-Tochter von Wilcor Holsteins, Warmsen, als erste auf 1a. Die sehr milchtypische, ausbalancierte Färse setzte sich gegen My Naketano (V. Diamondback), die auf 1b lief, von Franz-Bernd Meyer aus Sierhausen, durch. Hat Party (V. Chief) hieß die nächste 1a Färse. Sie stammt von Bernd und Josef Hatke aus Bösel und überzeugte Guillaume mit einer starken Schulter und einer sehr passenden Strichplatzierung an ihrem tollen Euter. Dahinter folgte Sanchez-Tochter Greta von Rainer Engelke und Eike Spangenberg, Asendorf. In der letzten Färsenklasse verwies EHL Obama (V. Board) von der Hatke GbR, Helmut Etmann und Torben Melbaum, Bösel, mit ihrer femininen Art die Nationalsiegerin Specialred (V. Awesome), Bes. Jonas Melbaum, Haselünne, auf den 1b Platz.

Die anschließende Siegerauswahl jung sollte als erstes Highlight des Tages die beste Färse der Schau küren. Hier zeigte sich Elanie unschlagbar. EHL Obama folgte ihr als Reservesiegerin dicht auf.

Nachzuchten beliebter Bullen

Für die Zuschauer besonders interessant war die Vorstellung der Nachzuchtgruppen der MASTERRIND Bullen Missan, Arino Red, Kingsley und Kingman. Auch in diesem Jahr konnten ausgewogene Gruppen gezeigt werden, die die Stärken der Bullen perfekt widerspiegelten. Neben guten Fundamenten und ansprechender Leistung, spielten Gesundheitszuchtwerte eine wichtige Rolle! Sowohl die Siegerin, als auch die Reservesiegerin der Nachzuchten, stellte der Bulle Kingsley. MR Leetjen von der Rieckmann KG aus Winsen lief vor Frensi von der Frentjen GbR aus Bad Bentheim. Beide Tiere zeigten, dass Kingsley ein phänomenaler Eutervererber ist. Zudem überzeugt Kingsley mit einer hohen Mortellaro-Resistenz.

Junge Kühe und Züchter

Als eine schwer zu richtende Klasse beschrieb Marc-Henri Guillaume die erste Klasse der jungen Kühe. Auf Grund der hohen Qualität der Tiere, war einiges Umstellen in der Klasse nötig. Schließlich setzte sich jedoch OHB Dream (V. Atwood), Bes. Friedrich-Wilhelm Goedeker und Dieter Schlunke, Varrel, mit ihrem Top-Euter und viel Milchtyp, durch. Ihr nach auf 1b stand FG Memphis (V. Arvis), Bes. Henrik Wille, Herbergen. WFD Miss Diamond (V. Diamondback), ebenfalls von Henrik Wille, zeigte sich mit super Bewegung auf 1a besser als Loh TJ Chilli (V. Solomon), Bes. Mersch GbR, Freren, auf 1b. In der folgenden Klasse 11 platzierte sich THL Playa (V. Atwood), Bes. Wille, Pröpper, Rolfes, Melbaum, Kallaß, Herbergen, mit starker Bewegung vor O Klahoma (V. G Dreams), Bes. Wilcor Holsteins, Warmsen.
Es folgten die Kühe mit drei Abkalbungen. SHo Jolina (V. Godewind), Bes. Franz-Bernd Meyer, Sierhausen, war sehr frisch und straff in der Lende. Das verschaffte ihr in ihrer Klasse den Vortritt vor Burnet Red-Tochter Nicky, Bes. Varelmann GbR, Steinfeld. In der letzten Klasse der jungen Kühe platzierte sich FG Neela (V. Barbwire), Bes. Henrik Wille, Herbergen, mit ihrer Power und der offenen Rippe auf 1a. Ihr folgte Fux Tohuwabohu (V. Godewind), Bes. Hahn/Radke Holsteins, GbR, Eppendorf.

Bei der Siegerauswahl der jungen Kühe fiel eine Kuh sofort ins Auge: OHB Dream setzte sich als Siegerin durch, WFD Miss Diamond wurde ihr als Reservesiegerin an die Seite gestellt.

Bevor die alten Kühe gerichtet werden konnten, wurde die Jungzüchterin des Jahres gewählt. Stefanie Richter empfing die Ehrung von Jochen Bohn, Jungzüchtervorstand. Auch die Gewinner des internationalen Jungzüchterwettbewerbs MASTERs Open wurden im würdigen Rahmen der Schau der Besten vorgestellt. Gesamtsiegerin bei den jüngeren Teilnehmern wurde Michelle Krugmeier (MAR). Bei den älteren Teilnehmern gewann die Niederländerin Marieke Albring.

Verdiente Kühe

Mit vier Abkalbungen oder mehr warteten die Klassen der alten Kühe auf. Countdown (V. Sympatico), Bes. Stefan Schulte-Lohmöller, Rhede, punktete bei Guillaume mit ihrem tollen Vordereuter und landete punktgenau auf 1a. Ihr folgte RZB Liza (V. Ladd P), Bes. Egon Strudthoff, Dötlingen. Loh Lilli Brax (V. Braxton) von Andreas Lohmöller, Emsbüren, ist eine beeindruckende Kuh, die schon oft den Schauring in Staunen versetzt hat. Ihre harmonischen Übergänge und ihre Power ließen sie auf 1a laufen. Ihr folgte die Seagual-Tochter Sazuu der Tönjes GbR aus Hude. Loh Lippi (V. Gold Chip), Bes. Andreas Lohmöller, Emsbüren, war dank ihre Milchtyps die nächste 1a Kandidatin. In der gleichen Klasse lief GLH Imofly (V. Brendal), Bes. Franz-Bernd Meyer, Sierhausen, auf 1b.
Mit Fux Seattle (V. Gold Chip) schickte die Hahn/Radke GbR ihre „Kampfansage“ in den Ring. Die beeindruckende Fünfkalbskuh qualifizierte sich mit ihrem 1a Platz für die spätere Siegerauswahl. Auf 1b folgte Renee (V. Gold Chip), Bes. RZB Derboven, Warpe.

Als letztes lief die Lebensleistungsklasse ein. Dies sind Kühe, die in ihrem Leben bereits mehr als 70.000 Liter Milch gegeben haben. Beeindruckende Kühe, die verdient geehrt wurden. Besonders hervor stach Algenblume (V. Goldwin), Bes. Friedrich Kleine-Ruse, Isterberg. Sie ist bereits zum dritten Mal auf der Schau der Besten mit einer Leistung von über 100.000 L. Sie gewann so die 1b Platzierung. Ihr zuvor lief BWH Annika (V. Atwood), Bes. Wille, Bollhorst, Melbaum, Kallaß, Herbergen.
In der sich anschließenden Siegerauswahl alt, bei der wie immer alle 1a und 1b platzierten Kühe einliefen, ging kein Weg an Fux Seattle vorbei. Richter Guillaume schwärmte von ihrer extremen Qualität und ihrem tollen Euter. Reservesiegerin wurde Loh Lilli Brax, das Powerhouse aus Emsbüren.

Das Highlight des Tages war -natürlich- die Wahl des Grand Champions. Das Schulorchester des Gymnasiums Verden setzte den bewegenden Moment des Einlaufens der Tiere mit der „Ode an die Freue“ gekonnt in Szene. Marc-Henri Guillaume schwärmte nochmal beeindruckt von der überwältigenden Qualität der Siegerinnen, bevor er die sächsische Fux Seattle zur neuen Miss Schau der Besten ernannte. Reserve Grand Champion wurde hier natürlich Loh Lilli Brax.

 

Zur schnellen Übersicht hier die: Prämierungsliste.

Impressionen

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