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Beflügelte Stimmung bei Verdener Zuchtviehauktion

Endlich ist er da – der Frühling. Auch wenn die Temperaturen noch nicht so ganz mitspielen, läutet die Sonne schon einmal den Jahreszeitenwechsel ein: Weg von dem grauen, tristen Einheitsbrei am Himmel, hin zu dem Geruch von frisch gemähtem Gras. Die Sonnenstrahlen der letzten Tage wirken sich schon positiv auf’s Gemüt aus. Und genau diese sonnige Atmosphäre war auch bei der Zuchtviehauktion in Verden zu spüren. Oder waren es noch die Eindrücke der Schau der Besten, die die Käufer beflügelten? Immer wieder hörte man die Wörter „120.000 Euro“ und „Lady Gaga“ – ob auf der Stallgasse oder auf den Rängen. Für die Zuschauer war es DAS Thema. Der Schwung der Ereignisse, die an gleicher Stelle nur eine Woche vorher in die Geschichtsbücher eingegangen waren, konnte auf jeden Fall mitgenommen werden.

Nach der Anreise durch die klirrende Kälte des Mittwochmorgens mussten die Käufer erst einmal wieder warm werden. Dafür bot sich das Mitbieten und damit verbunden das Heben des Arms an. Viele Anwesende nutzten diese Möglichkeit, sodass das Marktgeschehen schnell in Gang kam. Das lebendige Klima konnte durch die ganze Auktion bis zum Ende gehalten werden und sorgte dafür, dass alle aufgetriebenen Tiere verkauft wurden.

Gerade die Bullen profitierten von der positiven Stimmung und konnten so außergewöhnlich hohe Preise erzielen. Zu dem Durchschnittspreis von 1.719 Euro trug vor allem der Bolaro-Sohn Boris mit einem Zuschlagspreis von 2.500 Euro bei. Der Bulle vom Betrieb Alfons Meyer aus Emstek, der sich damit an die Spitze des der männlichen Auktionstiere setzte, hatte nach der Auktion keine weite Reise: Er genießt sein Leben auch weiterhin in einem niedersächsischen Stall.

Auch bei den Färsen konnten sich bei dieser Auktion oft die Lokalmatadore durchsetzen. Die deutschen Käufer bewiesen über weite Strecken eindeutig den längeren Atem. Insgesamt verblieben so mehr als 70 % der Tiere in der Bundesrepublik. Als einziger großer Widersacher konnten sich die italienischen Kunden noch 70 Tiere sichern.

Wie auch schon bei den letzten Auktionen zu beobachten war, legten alle Käufer Wert auf Qualität. So konnten gute Tiere problemlos die 2.000 Euro Grenze sprengen. Das Kontingent in Verden konnte diese Ansprüche bedienen: Mehr als 20 Tiere schafften es den Hammer von Auktionator Michael Hellwinkel erst jenseits der 2.000 Euro zum Fallen zu bringen und schraubten so den Durchschnittspreis auf 1.599 Euro. An der Spitze stand die Energy P-Tochter Sonne von der Kastens GbR in Wagenfeld. Sie erreichte einen Zuschlagspreis von 2.600 Euro und machte sich nach der Auktion auf den Weg nach Schleswig-Holstein.

Abschließend wechselten noch vier Kühe zu einem Durchschnittspreis von 1.700 Euro den Besitzer.

Die nächste Auktion in Verden findet nun wieder am 27. März 2018 statt.

Katalog- und Kaufaufträge nimmt die MASTERRIND GmbH, Geschäftsstelle:  Osterkrug 20, 27283 Verden, Telefon 04231 679-137, Telefax 04231 679-243, E-Mail: kbaessmann@masterrind.com, kostenlos entgegen.

 

Die Zahlen zur Auktion hier noch einmal im Überblick:


Tierart Anzahl ø-Preis in € max. Preis in €
Bulle 13 1.719 € 2.500 €
Färse 198 1.599 € 2.600 €
Kuh 4 1.700 € 2.000 €

 

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