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MASTERRIND-Züchter mit Traum-Ergebnissen bei Bundesschau Schwarz-Rot-Gold Robust

Mit Glanz und Gloria

Im Rahmen der 4. Bundesschau Schwarz-Rot-Gold Robust stand die Halle 25, anlässlich der Grünen Woche, in diesem Jahr ganz im Zeichen der Fleischrinder. 250 Schautiere verteilt auf 7 Rassen, betraten die Berliner Bühne.

Die Fleischrinderzüchter der MASTERRIND waren nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in der Qualität, ganz vorne dabei. Von den insgesamt 27 Titeln, bei den Rassen Galloway, Hereford, Highland Cattle, Salers und Welsh Black gingen 2/3 der Siege und Reservesiege in das MASTERRIND Zuchtgebiet. Den härtesten Wettbewerb lieferten sich die Gallowayzüchter unterm Berliner Funkturm. Die Preisrichterin Daniela Wintereder aus Österreich ist als Kennerin der Szene bekannt und führte souverän durch das Richtprogramm. Bei den Gallowaybullen gingen Sieg und Reservesieg nach Hessen. Der von Arno Molter aus Heidenrod vorgestellte Siegerbulle Kimba vom Kronenhof wurde von der niedersächsischen Zuchtstätte Carsten Haase aus Dinklage gezüchtet. Den Reservesieg bei den Gallowaykühen sicherte sich die Zuchtstätte Anke Wiechering-Sudmann aus Diepholz, mit der Ausnahmekuh Lady Daisy. Die Beluga-Tochter präsentierte sich mit einem fabelhaften Exterieur. In einem sagenhaft starken Wettbewerb der Färsen holte sich Anke Wiechering-Sudmann dann zusätzlich den Siegertitel. Die Beluga-Tochter Queenella überzeugte mit überragendem Rassetyp und tadellosem Exterieur gleichermaßen.

Hereford

Bei der Rasse Hereford eröffnete Ulrich Spechtmeyer aus Espelkamp den Reigen der Sieger mit dem dänisch gezogenen Bullen Hans Oluf. Mit seiner kompletten Erscheinung überzeugte er den aus Texas angereisten Preisrichter PJ Budler auf ganzer Linie. Der Reservesieg bei den Hereford-Bullen ging an den jüngsten Vertreter des Wettbewerbes. Der RZW Frederic-Sohn Fendrich von Ernst-Heinrich Fricke aus Hambühren zeigte mit 10 Monaten eine überragende Entwicklung und dabei viel Rassetyp. Einen weiteren Reservesieg sicherte sich Carsten Rust aus Bad Fallingbostel mit der Justin-Tochter Jamaika. Mit viel Qualität der Rasse, einem hervorragenden Seitenbild und sehr guten Bewegungsabläufen, erfüllte diese Ausnahmefärse alle Wunschkriterien des Preisrichters.

Highland Cattle

Mit allerbesten Zuchttieren, die hervorragend vorbereitet waren, zeigte sich der Highland Cattle – Wettbewerb mit sehr viel Glanz. Den Siegertitel bei den Bullen holte sich Stefan Wreczycki aus Voltlage mit dem Prionnsa-Sohn Prionnsa D of Breekmoor. Der von Andre Martens aus Schiffdorf gezogene schwarze Ausnahmebulle überzeugte mit einem ganz hervorragendem Exterieur und einem Spitzen-Rassetyp. Ferdinand Marschalk aus Elmlohe sicherte sich mit dem Seumas 10 – Sohn Sam of Eekkeloh den Reservesieg. Auch dieser Spitzenvererber überzeugte den Preisrichter Thorsten Ahlers von der MASTERRIND mit seiner überragender Rassequalität. Den Sieg bei den Highland Cattle Kühen holte sich Andre Martens aus Schiffdorf. Anabla of Breekmoor ist eine Seumas of Breekmoor – Tochter. Sie zeigte sich mit hervorragender Funktionalität und einem allerbesten Bullenkalb bei Fuß. Der Reservesieg in dieser Kategorie ging an Herbert Diers aus Bassum. Sehr korrekt und mit sehr viel femininer Ausstrahlung präsentierte sich die Adriano vom Stührener Berg-Tochter Corina. Auch bei der Rasse Highland Cattle war der Färsenwettbewerb die stärkste Kategorie. Hier war Falk Pommer aus Thüringen mit seiner Ausnahmefärse Pepper vom Diebeskamm nicht zu schlagen. Aber Andre Martens aus Schiffdorf war nahe dran und holte sich letztendlich mit der stark entwickelten und sehr korrekten Pride Ruad of Breekmoor – Tochter Borag 5th den Reservesiegertitel.

Saler

Einen starken Auftritt lieferte auch Bernd Nolte aus Rossdorf. Die Bronson-Tochter Britta überzeugte den Preisrichter Clemens Braschos von der MASTERRIND, durch sehr viel Korrektheit im Körperbau, durch femininen Rassetyp und mit hervorragendem Kuhkalb bei Fuß.

Niedersachsen – das Land für Welsh Black

Keine Frage, Niedersachsen ist das Welsh Black Land schlecht hin. Trotzdem war in Berlin der Wettbewerb auch aus anderen Verbänden stark. Das in allen drei Kategorien die Sieger- und Reservesiegertitel an die MASTERRIND gingen, ist letztendlich ein Zeichen der besonderen Qualität der niedersächsischen Zuchtstätten. Den Siegertitel bei den Bullen sicherte sich die Maack & Biehler GbR aus Zetel mit dem von der Familie Eckert aus Schleswig-Holstein gezogenen Eduard-Sohn Elton vom Holmkamp. Der Bulle überzeugte durch seine Länge, seine harmonischen Körperübergänge und seinen enormen Rassetyp. Der von Hermann Maack aus Lübberstedt gezogene Reservesieger, der von Gerd Wallrichs aus Uplengen vorgestellt wurde, stand dem Siegerbullen nur um Nuancen nach. Der Sammy-Sohn Sarturn zeigte sich gut und ausgeglichen bemuskelt und mit sehr viel Qualität der Rasse. Den Wettbewerb bei den Welsh Black Kühen gewann die Michaelis GbR aus Rätzlingen. Der Siegertitel ging an die Delmi-Tochter RM Bapsi, die sich in allerbester Schaukondition zeigte und ein sehr gut entwickeltes Kuhkalb bei Fuß führte. Der Reservesieg bei den Kühen ging an die Maack und Biehler GbR. Die Elton-Tochter Anneliese präsentierte sich mit sehr viel Funktionalität und Frische und führte ebenfalls ein sehr gutes Kuhkalb bei Fuß. Den Siegertitel bei den Welsh Black Färsen holte sich Jörg Hacke aus Uelzen. Die Malik –Tochter Brenda zeigte sich stark entwickelt und mit einem ganz hervorragenden Exterieur. Eng auf den Färsen war ihr die Reservesiegerin RM Coco. Auch diese Dolch-Tochter punktete mit bestem Exterieur und viel Qualität der Rasse.

Jungzüchter

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass bei Fleischrinderveranstaltungen der Jungzüchterwettbewerb einen hohen Stellenwert hat. In der Kategorie der jungen Jungzüchter holte sich Romy Hacke aus Uelzen den Siegertitel und bei den älteren Jungzüchtern punktete Tim Aaron Rasch aus Uelzen mit dem Reservesieg.

Hervorragende Organisation und Züchter

Die Messe Berlin hatte für die Durchführung der Schwarz-Rot-Gold Schau Robust mit der Unterbringung der Tiere und mit dem Präsentationsrahmen für die Tiere in Halle 25 wieder eine hervorragende Plattform geschaffen. Die Bundesverbände für die im Schauprogramm vertretenen Rassen der BRS und die Mitarbeiter vom RBB sorgten für eine gute Vorbereitung und eine allerbeste Durchführung der Schau.

Insbesondere aber ist den ausstellenden Züchtern für ihren Einsatz vor Ort zu danken.

Autor: Friedrich Averbeck

 

 

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