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Chiara und Fenna meistern den Dreikampf am besten

Das erste Mai-Wochenende war grau, kalt und ungemütlich. Im krassen Gegensatz dazu die Verdener Niedersachsenhalle: Hier wurde es heiß, denn stand der zehnte MASTER-Typ-Cup und der mittlerweile 22. Jungzüchter-Triathlon an. Für die Jungzüchter aus dem MASTERRIND-Gebiet hieß es da: Waschen, schneiden, legen und auf in den Wettkampf!

Gestartet wurde mit dem Fitting-Wettbewerb. Hier mussten unsere Jungzüchter ihre Liebe zum Detail beweisen, denn nur wer den Umgang mit Schermaschine und Föhn im Schlaf beherrscht, schafft es hier sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Bei den jungen Teilnehmern bis 15 Jahre siegten Marie Strothmeyer und Jette Marie Sillies. In der älteren Kategorie waren die Brüder Gerrit und Clemens Kumlehn nicht zu schlagen.

Die Schausiegerinnen von morgen

Weiter ging es mit einem Blick in die Zukunft: Beim MASTER-Typ-Cup war bei vielen Rindern schon einiges an Schaupotential zu erkennen. Und wenn wir uns mal zwei Jahre zurückerinnern, sehen wir an genau dieser Stelle eine gewisse Loh TJ Alessja, die diesjährige Miss Schau der Besten.

Mit 105 Teilnehmern war der Schauwettbewerb beliebt wie nie. Richter Henrik Wille hatte also alle Hände voll zu tun. Eines machte er direkt zu Beginn klar: Es geht nur um’s Tier, nicht um’s Vorführen. Ganz Profi zeigten natürlich auch die Jungzüchter schon eine tadellose Leistung. Mit jeder Klasse wurde es für Wille schwieriger. Bei der Siegerauswahl jung wurde es im Ring dann eng – sowohl bei der Entscheidung, als auch im Ring. 16 Jungrinder buhlten hier um die Gunst des Richters. Am Ende setzte sich die Sid-Tochter RS Cinderella von Egon Strudthoff, Dötlingen vor der Loyola-P Tochter Vogue von der Zuchtbetrieb Batke KG in Visbek durch.

Bei den älteren Rindern ging es auf hohem Niveau weiter. In vier Klassen aufgeteilt, machten es die Tiere Henrik Wille nicht leicht. Am Ende entschied er sich aber für seine Siegerin: Die Diamondback-Tochter Josefa von der Mersch GbR in Freren war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen. Ihre folgte als Reservesiegerin die sehr milchtypische Sinfonie, eine Brokaw-Tochter von der Bleis KG in Axstedt.

Die Siegerinnen beider Kategorien konnten sich über eine angemessene „Siegerdusche“ freuen.

Der tierische Dreikampf beginnt

Am zweiten Wettkampftag ging es dann ans Eingemachte: Rangieren, Beurteilen und Vorführen standen an. Neben Ruhm und Ehre ging es hierbei auch um die Qualifikation für den Bundesjungzüchte-Vorführwettbewerb auf der German Dairy Show in Oldenburg. Grund genug also sich richtig reinzuknien.

Die erste Kuhklasse zog in den Ring und Juror Torben Melbaum richtete vor. Jetzt galt es seinem Ergebnis für diese und die zweite Kuhklasse besonders nah zu kommen. Am besten gelang das bei den jungen Teilnehmern Mats Kethorn, Mika Kethorn und Inken Fro Schwarze. Die drei teilten sich den ersten Platz. Bei den älteren Jungzüchtern konnte Pauline Böke den ersten Sieg des Tages für sich verbuchen.

Beim anschließenden Tierbeurteilungswettbewerb waren die Siege – wie so oft an diesem Wochenende – in weiblicher Hand. Luisa Schulze und Vorjahresmeisterin Laura Busse schnitten in ihren Altersklassen jeweils am besten ab.

Das Beste kommt zum Schluss

Das absolute Highlight des Tages war das Vorführen. Kristina Oltrogge, Schweringen, und Anna Topp aus Derental verlangten den Teilnehmern einiges ab und stellten die ein oder andere „tricky“ Aufgabe.

Die kleinsten Teilnehmer wurden davon natürlich noch etwas verschont, um die Aufregung nicht noch größer zu machen. Bei den Vier- bis Neunjährigen konnte Alma Drieling die beiden Richterinnen von Anfang an von sich überzeugen. Sie hatte sowohl die Jurorinnen als auch ihr Rind immer im Blick und lass sich zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen. Ihr folgte Lilli Brecht als Reservesiegerin.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in der nächsten Altersklasse (10-15 Jahre). Hier setzte sich aber der Spross auf der Familie Brecht, Laura, durch und ließ Paula Drieling keine Chance. Laura erlaubte sich keine Fehler und war im Aufstellen einen Tick schneller.

Bei den „alten“ Vorführern (16-20 Jahre) konnte man schon deutlich das „Mehr“ an Erfahrung spüren. Die Teilnehmer zeigten sich schon jetzt wie echte Profis und machten es den Richterinnen so schwer. Erst nach einem Tiertausch fiel die Entscheidung auf Laura Busse, die mit ihrer ruhigen Ausstrahlung selbst mit dem getauschten Rind keine Probleme hatte. Ein bisschen Pech mit dem Tauschtier hatte Fenna Gödeker, die ein schwieriges Tier erwischte. Das in den Griff zu bekommen wurde mit dem Reservesiegertitel ausgezeichnet.

Zuletzt betraten die Jungprofis (21-25 Jahre) den Ring. Sie waren kaum noch von waschechten Profis zu unterscheiden, sodass auch hier ein schon fast obligatorischer Tiertausch nötig war. Alison Lohmäller ließ sich selbst von einem nervösen Tier nicht aus der Ruhe bringen und schnappte sich so den Siegertitel. Ihr folgte auf dem Reservesieger-Platz Gerrit Kumlehn, der einzige Mann unter den Siegern.

And the winner is…

Am Ende zweier toller, wenn auch anstrengender Tage warteten alle Teilnehmer gespannt auf die Verkündung der Sieger.

In der jungen Kategorie hatte Chiara Wilms die meisten Punkte gesammelt. Total ungläubig machte sie sich erst nach kurzem Zögern langsam auf den Weg nach vorne, um sich ihren Pokal abzuholen. Bei den älteren Teilnehmern konnte Fenna Gödeker ihren mittlerweile dritten Triathlon-Titel verbuchen. Während die ersten beiden noch in der jungen Kategorie waren, konnte sie sich jetzt bei den „Großen“ beweisen.

 

Prämierungsliste MASTER-Typ-Cup
Triathlon-Meister jung
Triathlon-Meister alt

Triathlon Disziplinen

 

Hier kommen noch ein paar Eindrücke von den zwei Tagen:

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