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Der neue ökonomische Gesamtzuchtwert – RZ€

Nichts ist so beständig wie der Wandel und so auch die Liste der ausgegebenen Zuchtwerte. Mit der kommenden Zuchtwertschätzung (August 2020) dürfen wir den RZ€ als zweiten Gesamtzuchtwert neben dem RZG begrüßen. Er wird als neuer, deutschlandweit geltender ökonomischer Gesamtzuchtwert fortan den von der MASTERRIND entwickelten GEN€O ersetzen und gibt Auskunft darüber, was Züchtung Wert ist. Ziel des RZ€ ist es, den Einfluss der Genetik auf den Gewinn oder Verlust eines Tieres im Vergleich zu einer durchschnittlichen Kuh auf einer Euro-Skala sichtbar zu machen.

RZ€-Datengrundlage
Für die Berechnung des RZ€ werden betriebswirtschaftliche Zahlen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, getätigter Betriebszweigauswertungen sowie Informationen von Tierarztpraxen und dem vit herangezogen. Sie ist somit fundiert und weist eine hohe Qualität auf.

RZ€-Zusammensetzung
Als neuer Gesamtzuchtwert vereint der RZ€ alle ökonomisch relevanten
• Leistungs-,
• Gesundheits- und
• funktionale Merkmale
der Milcherzeugung.

 

Da auch heute noch die Milchleistung die größte Einnahmequelle in der Milchviehhaltung ist, fließt sie mit 41% am stärksten in den RZ€ ein, siehe Abbildung. Ihr gegenüber steht mit 59% die Ausgabenseite und somit die potenziellen Kosteneinsparer (Nutzungsdauer, Töchterfruchtbarkeit, Kälberfitness und Kalbeverhalten).

Selektionshilfe
Wird das Ziel verfolgt möglichst wirtschaftlich zu agieren und zudem deutliche Zuchtfortschritte in puncto Nutzungsdauer, Gesundheit, Töchterfruchtbarkeit und den Produktionsmerkmale zu erzielen? Dann ist die Selektion und Anpaarung mithilfe des RZ€ genau das Richtige! Mithilfe der Selektion nach dem RZ€ wird nicht nur die Produktivität erhöht, sondern auch deutliche Zuchtfortschritte im Bereich der Gesundheit, Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer erzielt.

Weitere Informationen rund um den RZ€ finden Sie unter www.richtigzuechten.de

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