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Kreistierschau Dannenberg: Besuchermagnet Jungzüchter

Sonntag ist ein Familientag und ein gemeinsamer Ausflug ins Reiterstadion nach Dannenberg drängte sich an diesem Wochenende nahezu auf. So mancher Besucher, der nicht aus dem Rinderbereich kommt, wunderte sich, welche Besucherströme an einen kleinen Schauring im Tierbereich strömten. Wie von Magneten angezogen, hatten alle nur ein Ziel: Den Jungzüchterwettbewerb des Jungzüchterclubs Lüchow-Dannenberg/Uelzen. Für die kleinen Zuchtbegeisterten bot sich eine einmalige Kulisse, um sich und ihre Kälber unterschiedlichsten Alters zu präsentieren.

Die Bambinis

Bereits am Samstag hatten die Jungzüchter die Gelegenheit sich in der Tierbeurteilung zu testen. Hier hatte Thomas Overbeck vor Niklas Erlebach die Nase vorn.

Ganze drei Jahre zählte der jüngste Vorführer – Jörn-Hendrik Schröder und seine Greta kämpften sich tapfer, motiviert durch Vater Jörg Schröder, durch den Ring. Entzückte Ausrufe und Blitzgewitter begleiteten ihn und seine drei Mitstreiter Helena und Theresa Schulz sowie Madita Käbisch. Ihr Mut sich mit den kleinen, manchmal doch widerspenstigen Kälbern im Schauring zu zeigen, stand im Vordergrund, sodass Preisrichter Erik Büscherhoff von einer Rangierung absah.

Dann ging es ans Eingemachte und es stand die erste Siegerauswahl des Tages auf dem Programm. Ihre Leistungen ohne eine helfende Elternhand beim Vorführen belohnten Marten Johann Schröder und Lewe Krüger mit dem Sieger- und Reservesiegertitel Minis. Schon in der Klasse stellte Marten seine Liesamarleen zügig und tadellos auf, sodass er Lewe, der vor Wissen nur so sprudelte, hinter sich ließ.

Souveräne Leistung

 Das Niveau stieg merklich und Büscherhoff nahm sich die Zeit, um den Vorführern und ihren Kälbern gerecht zu werden. Am Ende trumpfte Milena Steinbiß mit Dixie, einer Tochter des MASTERRIND-Bullen Thunder, auf. Sie legte eine wahre Profileistung hin und hielt immer den Kontakt zu ihrem Tier – und auch schon zum Richter. In der Klasse lief Jana Mieth mit Tessa, einer jungen Tochter des MASTERRIND-Vererbers Rodger, noch auf 1b. Sie nahm sich die Anmerkungen von Erik zu Herzen und setzte diese konsequent in der Siegerauswahl Jung um. Der Richter belohnte diese schnelle Reaktion mit einem Reservesieg.

Auf- und Umstellen erwünscht

Möchte man in der Alterskategorie Mittel ein Wörtchen mitreden, muss man das Auf- und Umstellen des Kalbes perfekt beherrschen. Wer sich bislang nichts darunter vorstellen konnte, wurde von Johanna Henke in diesem Aufgabenteil unterrichtet, was es heißt, sein Kalb auf den Punkt aufzustellen. Eine konstante Leistung und eine ruhige Vorführung ihrer Dozz-Tochter Riz Pelli erbrachten ihr einen klaren Sieg. Knapp dahinter reihte Lutz Stahlboom seine Tinkerbell ein. Auch er legte eine fast fehlerlose Vorführung an den Tag.

Ihre letzte Vorführung als Jungzüchterin besiegelte Ellinor Kläke mit einem Siegertitel Alt. In der Klasse führte sie Annetraut souverän an die Spitze. In der Siegerauswahl dominierte sie mit ihrer konstanten Leistung und verteidigte ihren Sieg. Wie bereits in der Klasse belegte Fabian Schlademann mit Carina den zweiten Platz. Fabian punktete mit einer sehr guten Halfter- und Kopfhaltung.

Den Abschluss dieses sonnigen und ereignisreichen Tages bildete die Auswahl des Typtiers. Hier hatten zwei  MASTERRIND-Bullen die Nase vorn. Dozz stellte das Sieger-Typtier und Ed Red die Reservesiegerin mit Rieke von der Brünicke GbR. Die Eleganz und Schliffigkeit der Dozz-Tochter Riz Pelli (Züchter: Ralf-Günther Ritz, Uelzen) sowie ihre enorme Breite hatte Erik Büscherhoff schon vorab in den Bann gezogen. Nun ist es offiziell: Sie ist die Schönste der heutigen Jungzüchtervorführung.

Hier finden Sie die Prämierungsergebnisse.

 

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