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Neue Regelung zur Kennzeichnung von Klon-Nachkommen

Um Ihnen zukünftig bei der Auswahl von Zuchttieren mehr Transparenz zu bieten, hat der Zuchtausschuss des Bundesverbandes Rind und Schwein (BRS) eine neue Regelung für die Zuchtprogramme der Rassen Deutsche Holsteins, Rotvieh/Angler, Rotbunt Doppelnutzung, Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind und Jersey hinsichtlich der Kennzeichnung von Klon-Nachkommen verfasst.

Grundsätzlich sind Nachfahren geklonter Rinder herdbuchfähig und können bislang auch ohne rechtliche Einschränkung in der Zucht eingesetzt werden. Die neue Regelung sieht jedoch vor, diese Tiere zu kennzeichnen. Nachkommen von Klontieren werden mit dem Kürzel „ETC“ gekennzeichnet, wenn in den vorangegangenen drei Generationen ein Klontier vorhanden ist. Nachkommen späterer Generationen verlieren die Kennzeichnung. Zukünftig ist ab Januar 2021 bei der Eintragung von ausländischen Bullen, weiblichen Tieren und Kälbern aus Embryonenimporten ins deutsche Herdbuch eine Bescheinigung über die Klonfreiheit vorzulegen. Liegt diese nicht vor, wird das Tier mit ETC gekennzeichnet.

Wenn Sie als Landwirt einen Ankauf von Embryonen oder Zuchtrindern planen, fragen Sie nach dieser Bescheinigung. Bei Abschluss des Kaufvertrags lassen Sie sich bitte ab dem 1. Januar 2021 die Bescheinigung vom abgebenden Zuchtverband ausfüllen und unterschreiben.

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