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Planet Kuh 2021

SERVICE-ANGEBOTE

Für maximalen Erfolg in der Zucht, der Vermarktung, Fortpflanzungs- und Herden-Management bis zur einfachen und zuverlässigen Beschaffung von Betriebsmitteln und Agrarprodukten.

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Hier finden Sie alle wichtigen Formulare und Anmeldungen.

Theorie und Praxis vereint

Bei Planet Kuh – dem Wissensforum – wird Ihnen in diesem Jahr eine Vortragsveranstaltung mit hochrangigen Experten geboten, die über aktuelle Managementthemen informieren. Die Veranstaltung findt im Jahreswechsel mit unserem Format “Wissenslounge” auf der EuroTier statt.

Der nächste Termin:

Planet Kuh ist zurück!

Am 24. November 2021 in Verden

Das Thema der Vortragsveranstaltung “Arbeitswelt im Wandel” ist ein wahrer Dauerbrenner und überall auf den Betrieben präsent. Agrarunternehmen konkurrieren mit Ihnen um neue Mitarbeiter. Überstunden und Wochenenddienste, nein danke! 40 Stunden? Mir reichen auch 30! Die Arbeitswelt hat sich gewandelt und erfordert neue Strategien diese Entwicklung mitzugehen. Wir haben drei spannende Beiträge für Sie zusammengestellt,  welche die Herausforderungen als Arbeitgeber unterstreichen und Lösungsansätze für ein erfolgreiches Miteinander bieten.

Unsere Referenten

Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Inhaber der Professur für Wirtschaft und Ethik an der Universität Vechta, berichtet von den Veränderungen und worauf Sie sich als Arbeitgeber einstellen müssen, wenn Sie neue Mitarbeiter für sich und ihren Betrieb begeistern wollen.

Therese Gierschner-Wallrabe, Geschäftsführerin im Milch-Center “Dorfheimat” Prausitz e.G., managt und koordiniert 60 Mitarbeiter und 2.900 Rinder. Sie berichtet, was es dafür braucht und warum kein Mitarbeiter ungeduscht den Hof verlässt.

Sven Klingemann, Neustadt am Rügenberge, hat seiner Zeit auf 250 Kühe aufgestockt, um einen festen Mitarbeiter einstellen zu können. Die Weichen hat er dafür auf „Automatisierung“ gestellt und gewinnt dadurch deutlich an Flexibilität. Wie der Arbeitsalltag mit Melk- und Fütterungsroboter aussieht und ob er nachts noch ruhig schlafen kann erfahren Sie in seinem Beitrag.

Moderation Prof. Dr. Eberhard Hartung, Dekan der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und Präsident des KTBL, Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V.

Anmeldung und weitere Informationen

Die Teilnahme an Planet Kuh ist in Präsenz, wie digital kostenfrei. Aufgrund aktueller Bestimmungen und einer begrenzten Teilnehmerzahl in Präsenz ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Der Link zur digitalen Veranstaltung wird in den Tagen vor Planet Kuh an alle Teilnehmer versendet.

 

Anmeldung Planet Kuh

    Sie können unsere allgemeine Datenschutzerklärung unserer Internetseite unter dem Link https://www.masterrind.com/datenschutz/ aufrufen.

 

 

Planet Kuh 2019/2020 – Das war unser Thema:

Kuh und Natur im Wetterextrem – Wie reagieren auf den Klimawandel?

Dass der Klimawandel und dessen Auswirkungen aktuell nicht nur in Politik und Medien rege und heiß diskutiert werden, untermalten die Planet Kuh Veranstaltungen der MASTERRIND, die am 20. und 21. November 2019 in Lingen und Verden sowie am 15. und 16. Januar 2020 in Meißen und Bodenwerder stattgefunden haben. Rund 700 Besucher sind unserer Einladung gefolgt und haben gebannt die Ausführungen einer Expertenrunde zum Thema „Kuh und Natur im Wetterextrem – Wie reagieren auf den Klimawandel?“ verfolgt.

Unser zukünftiger Wetterbericht für morgen?

Zum Veranstaltungsauftakt zeigte Meteorlogin Annika Brieber aus dem Klimahaus Bremerhaven 8°C Ost einen Wetterbericht von ARD-Wetterexperten Sven Plöger im August 2050. Hitzewellen mit tropischen Nächten gehörten hier genauso zur Normalität wie lokale Unwetter und Starkregenereignisse. Nur Hokuspokus und Schwarzmalerei? Ganz und gar nicht. Klimaexperten können auf Grundlage von Prognosemodellen kurze und langfristige Wettertendenzen sehr genau abschätzen. Was uns in naher Zukunft (bis 2050) recht wahrscheinlich erwarten wird? Ein ungebrochener Trend der Erderwärmung. Konkret äußert sich dieser in mehr blockierenden Wetterlagen und heißen Tagen im Sommer sowie lokalen Unwetterereignissen und mehr Regen im Winter.

Umdenken beim Maisanbau

Damit liegt es auf der Hand, dass ein langfristiges Umdenken und Anpassen nicht nur im Stall, sondern auch auf dem Feld erfolgen sollte. Die Maiserträge haben in den letzten zwei Jahren vielerorts gelitten, was laut Aussage von Gerrit Hogrefe (N.U. Agrar GmbH, Schackenthal) nicht nur alleinig der Dürre zuzuschreiben war. Vielmehr waren Fehler bei der Bodenbearbeitung, bei der Aussaatqualität oder auch beim Herbizideinsatz zu erkennen. Damit Wasser zukünftig nicht zur begrenzenden Ressource wird, rät Hogrefe zu dünneren Beständen mit 7-8 Pflanzen pro m² sowie einer Nord-Süd Drillrichtung, um einen tieferen Lichteinfall in den Bestand zu gewährleisten. Er empfiehlt außerdem möglichst früh zu sähen und eher späte Sorten einzusetzen, die lange blühen und somit der Maispflanze ausreichend Zeit zur Wurzelentwicklung geben. Nicht zuletzt sollte der Herbizideinsatz schonend erfolgen und im 2-Blatt-Stadium abgeschlossen sein. Von einem „Freibrennen“, wie es in der Praxis häufig zu beobachten ist, rät er ab.

Futterplanung ein Muss

Nicht nur die Maiserträge fallen in diesem Jahr knapper aus, auch Minderträge beim Grünland führen insgesamt zur einer angespannten Futtersituation. Holger Müller (Fachberater Pro-Fit-Herdenmanagementberatung MASTERRIND) rät dringlichst zu einer exakten Erfassung der Futterbeständen und einer darauf basierenden Futterplanung. Diese sollte mehrmals pro Jahr erfolgen. Nur so kann vorausschauend gehandelt und ggf. Substitute in ausreichender Menge käuflich erworben werden. Der Grundfuttereinsatz kann bei den Melkenden auf bis auf 40% der TS-Aufnahme reduziert werden. Der Einsatz von Nebenprodukten mit hohen Fasergehalten (Treber, Pressschnitzeln) ist in diesem Zusammenhang anzuraten. Auch höhere Mengen an Häckselstroh (4-5 kg) sind „zum Strecken“ problemlos im Trockensteher- und Jungrinderbereich möglich, insofern eine Futterselektion unterbunden werden kann.

Luft und Wasser in Kombination

Wie Hitzestress bei Milchkühen und damit verbundene Leistungs- und Fruchtbarkeitsdepressionen vermieden werden können, demonstrierte Milcherzeuger Marco Vanzetti aus dem italienischen Piemont eindrucksvoll. Wurden 1994 bereits die ersten Deckenventilatoren installiert, werden die Milchkühe und Trockensteher heute durch eine Kombination aus Ventilations- und Beregnungsanlage automatisch nach Temperatur und Luftfeuchte gekühlt. Mit angepasstem Management (u.a. erwärmtes Tränkewasser, zweimalige Futtervorlage am Tag, Ballenfütterung im Sommer), können Leistung und Konzeption auch über die heißen Sommermonate stabil gehalten werden.

Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie jetzt kostenfrei die Februar-Ausgabe unseres Magazins Rinderzucht.

 

KONTAKT

Dr. Femke Brügesch
Telefon: +49 151 40906220
E-Mail: fbruegesch@masterrind.com

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