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Tiertransporte sind notwendig – die MASTERRIND wehrt sich gegen Diffamierung

Tiertransporte, und hier insbesondere die Langstrecken-Transporte in Drittländer wie Kasachstan oder Usbekistan, stehen derzeit mehr denn je im Fokus der Medien. Dieses Thema betrifft natürlich uns als Rinderexporteur ganz direkt.

Die MASTERRIND ist seit Jahrzehnten im internationalen Tierverkauf tätig und hat langjährige Geschäftsbeziehungen zu Kunden in verschiedenste EU und Drittländer aufgebaut. Dabei werden jährlich rund 40.000 Zuchtrinder in mehr als 30 verschiedene Länder exportiert, was uns zu Deutschlands größtem Anbieter für Qualitätszuchtrinder macht.

Unsere Motivation ist nicht nur der Verkauf von Rindergenetik, sondern gerade auch einen Mehrwert für den Kunden im Zielland zu schaffen. Die Lieferung wertvoller Zuchttiere eröffnet den dortigen Rinderhaltern eine zuverlässige Grundlage für den Herdenaufbau und den schnelleren Zuchtfortschritt durch das Einbringen wertvoller Genetik in die ausländischen Bestände.  Schulungen vor Ort ergänzen den nachhaltigen Erfolg. Beispielhaft haben wir in der Rinderzucht Ausgabe 4 /2018 (Artikel „Weißes Gold in der Wüste“) über einen Drittlands-Export nach Nordafrika berichtet. Klicken Sie hier.

Die mediale Diskussion bezog sich zuletzt auf die Nichteinhaltung der Vorgaben der Pausenstellen auf den russischen Transportrouten. Leider wurde in den letzten Monaten wiederholt Beiträge mit Bildmaterial verwendet, dass veraltet ist und nicht der Wirklichkeit entspricht. Entgegen der Behauptung, dass die Pausenstallungen nicht den Anforderungen des Tierwohls und der bestehenden gesetzlichen Regelungen  genügen, beschreibt das nachfolgende Video beispielhaft die praktische Nutzung  eines der vielen der MASTERRIND genutzten Pausenställe unweit der russischen Grenze. Dort verbringen die Tiere eine 24-stündige Pause und werden ausreichend mit Futter, Wasser und Ruhegelegenheiten versorgt.

 

Im Sinne  der Transparenz und Positionierung zum Wohl der Tiere, hat die MASTERRIND in Zusammenarbeit mit dem BRS (Bundesverband Rind und Schwein e.V.) einen Tiertransportstandard entwickelt. Dieser verdeutlicht die tiergerechten Abläufe für Tierversendungen und die bereits bestehenden gesetzlichen Regelungen.

Tiertransporte finden aus den folgenden Gründen statt:

  • Große Nachfrage nach deutschen Zuchtrinder aufgrund ihrer langen Nutzungsdauer und ihres hohen Gesundheitsniveaus
  • Versorgung der Drittländer als nachhaltigen Beitrag zum Zuchterfolg und Ernährungssicherung
  • Aufbau einer eigenen Zuchtpopulation als Basis für die langfristige, eigenständige Zucht vor Ort

Daher begrüßen wir den Vorstoß der Agrarminister der Bundesländer, Verstöße gegen das Tierwohl auf Transporten massiv zu ahnden. Ziel eines jeden Transportes ist die Einhaltung des Tierwohls zu garantieren. Wir als Rinderzuchtunternehmen stehen hierbei im ständigen Austausch mit der Politik und Wirtschaft. Der durch die Branche definierte Tiertransportstandard stellt sicher, dass das Tierwohl als oberstes Kriterium Berücksichtigung findet, die Überprüfung von Standards transparent geregelt sind, eine verlässliche Datensicherung erfolgt und sowohl Sanktionen als auch Schulungen tierschutzgerechte Transporte garantieren.

Für umfassende Informationen zum BRS-Tiertransportstandard klicken Sie hier.

Die rechtliche Grundlage für jegliche Arbeit in diesem Bereich stellt die Tiertransportverordnung VO 1/2005 dar.

Für uns als MASTERRIND sind gesetzlichen Grundlagen in der Abwicklung der Transporte eine Selbstverständlichkeit, aber darüber hinaus steht das Tierwohl und die Tiergesundheit an oberster Stelle!

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.

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